
Gemeindebau Preßgasse: Totalabriss und Neubau
BewohnerInnen erhalten Rückkehrrecht. Wiener Wohnen sorgt für Notquartiere und Ersatzwohnungen. Für die ersten drei Monate wird keine Miete verrechnet.
Wien (OTS) – Das durch eine Explosion akut einsturzgefährdete Gebäude in der Preßgasse in Wien Wieden wurde Freitagabend von Feuerwehr und Polizei an Wiener Wohnen übergeben. Noch am selben Tag hat eine Baufirma im Auftrag von Wiener Wohnen dringend notwendige Sicherungsarbeiten durchgeführt, um das Gebäude über das Wochenende zu sichern. Eingangsbereiche und Fenster wurden provisorisch verschlossen und werden von einem Sicherheitsdienst bewacht. Der Bereich Preßgasse Ecke Schäffergasse wurde großräumig mit einem Bauzaun abgesichert.
Angesichts der schweren Beschädigungen an den tragenden Strukturen bleibt nur noch ein Totalabriss des Gebäudes. Die Sicherheit aller beteiligten Personen hat für Wiener Wohnen oberste Priorität. Gleichzeitig steht fest: An dieser Stelle in Wien Wieden wird wieder ein Gemeindebau errichtet werden. Die BewohnerInnen erhalten außerdem ein Rückkehrrecht zu denselben Konditionen, die sie auch in ihrer alten Wohnung hatten.
Im nächsten Schritt müssen die akut einsturzgefährdeten Gebäudeteile so rasch wie möglich abgebrochen werden. Von Wiener Wohnen beauftragte Baufachfirmen werden daher mit Kranarbeiten zuerst das Dach entfernen und später die beschädigten Mauerteile abbrechen. Sobald vom Gebäude keine Einsturzgefahr mehr ausgeht, können die langfristigen Planungen zum Totalabriss beginnen.
Wiener Wohnen sorgt für Ersatzwohnungen, die ersten drei
Monate keine Miete
MitarbeiterInnen von Wiener Wohnen waren bereits Mittwochabend vor Ort und haben seitdem für die Betroffenen Ersatzquartiere organisiert. Wer nicht kurzfristig bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, erhielt von Wiener Wohnen ein möbliertes Ersatzquartier oder Hotelzimmer.
Das Gebäude in der Preßgasse verfügt insgesamt über 30 Wohnungen, rund 50 Personen werden nun von Wiener Wohnen mit einer Ersatzwohnung im Gemeindebau versorgt. Die Besichtigungen der Ersatzwohnungen finden bereits seit letzter Woche statt, die ersten sechs MieterInnen haben bereits zugesagt.
Da die meisten BewohnerInnen ihr ganzes Mobiliar verloren haben, verzichtet Wiener Wohnen die ersten drei Monate in den neuen Ersatzwohnungen auf das Einheben der Miete. Die Betroffenen brauchen lediglich für die anfallenden Betriebskosten (Wasser, Kanal, Müllabfuhr, etc.) aufzukommen.
Markus Leitgeb
Unternehmenssprecher Wiener Wohnen
Tel.:0664/88757518
E-Mail: markus.leitgeb@wien.gv.at
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