BM Reichhardt zu Tirol: Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten muss unbedingt erhalten bleiben

Wien (OTS) – Die Verkehrssituation in Tirol scheint im wahrsten Sinn des Wortes verfahren. Umso wichtiger ist es für Verkehrsminister Andreas Reichhardt, dass sämtliche Beteiligten sich weiterhin gesprächsbereit zeigen, um gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten: „Mir geht es in erster Linie um das Wohl, die Gesundheit sowie die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung. Deshalb muss nun gehandelt werden.“

Im heute im BMVIT eingetroffenen Brief von EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc wird deutlich, dass auch die Europäische Kommission großes Interesse an einer Lösung des Problems hat. Zudem wird auch Verständnis für die Tiroler Bevölkerung gezeigt, wenngleich die Kommission auch rechtliche Bedenken anmeldet. Letztere werden in enger Absprache mit Landeshauptmann Platter eingehend geprüft und in einem Antwortschreiben des Ministers an die Kommissarin entsprechend kommentiert werden. „Bevor der letzte Schritt – der Gang zum EuGH – getan wird, muss die Kommission sämtliche Akteure an den Verhandlungstisch bringen, um alle Varianten, gemeinsam zu diskutieren“, ist Reichhardt überzeugt. „Im BMVIT werden aktuell bereits Maßnahmen, die im Kompetenzbereich des Bundes liegen, wie etwa die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene, evaluiert und ausgearbeitet. Gangbare Wege sind also durchaus vorhanden, dafür braucht es allerdings die Unterstützung der Kommission und den Willen der Nachbarländer.“

BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Elisabeth Hechenleitner
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