LPI-SHL: Schreie waren Therapie statt Straftat

Schmalkalden-Meiningen (ots) –

Am Samstag, 06.07.2019 gegen 10:47 Uhr ging bei der
Landeseinsatzzentrale in Erfurt ein Notruf ein, welcher zunächst auf
ein Verbrechen hindeutete. Auf einem Parkplatz am Waldrand zwischen
den Ortlagen Oberschönau und Oberhof soll eine weibliche Person laut
schreiend am Boden liegen und mehrere Personen sollen drum herum
stehen.
Vor Ort stellte sich die Situation für die heraneilenden
Polizeikräfte glücklicherweise völlig anders dar.
Ein Heilpraktiker wollte seine Patienten vor Ort therapieren, indem
er sie animierte, ihre seelischen Probleme einfach herauszuschreien.
Hierdurch sollen negative Erlebnisse den Körper verlassen und diesen
bereinigen.
Die Polizei empfiehlt, die Wirkung von derartigen Therapieformen auf
die Öffentlichkeit nicht zu vernachlässigen und wenn möglich,
abgeschiedenere Orte oder verschlossene Räumlichkeiten aufzusuchen.
Trotzdem, viel Erfolg den Therapieteilnehmern!!

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Suhl
Inspektionsdienst Suhl
Telefon: 03681 369 0
E-Mail: id.sf.id.suhl@polizei.thueringen.de
http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx


Original-Content von: Landespolizeiinspektion Suhl, übermittelt durch news aktuell

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