Ramharter: CO² sparen leicht möglich

Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte PKW ermöglichen

Wien (OTS) – „Wenn es die Regierung mit Sparmaßnahmen für eine CO² Ersparnis ernst meint, müsste man nur den Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte PKW ermöglichen“, meint Karl Ramharter, Fraktionsobmann der parteifreien Wirtschaftskammerfraktion Fachliste der gewerblichen Wirtschaft, zur laufenden Diskussion. „Es ist absolut unverständlich, warum man Unternehmer zur Anschaffung von LKW oder Kleinbussen mit mindestens 7 Sitzen zwingt, wenn ein PKW für den vorgesehen Verwendungszweck auch genügen würde“.

Ein Pharmavertreter, der mit einem Musterkoffer Apotheken besucht, könnte auch mit einem kleineren PKW seine Arbeit verrichten. Aber die anachronistische Fiskalgesetzgebung zwingt den Arbeitgeber dieses Pharmavertreters dazu, einen Mini-Van anzuschaffen. Dabei verbrauchen diese Autos mehr Sprit, benötigen mehr Parkraum und sind in der Anschaffung und Erhaltung ebenfalls teurer. Und ein Fiskal-LKW hat leider nur zwei Sitzplätze und ist damit auch keine echte Alternative wenn man Personen mitnehmen möchte bzw. muss!

„Regierungsmitglieder und Behörden fahren hochpreisige PKW, will man deswegen auch die Unternehmer dazu zwingen mehr Geld auszugeben als eigentlich nötig?“, fragt Ramharter. „Es liegt jedenfalls auf der Hand, dass ein kleiner PKW weniger Abgase produziert als ein Mini-Van. Damit wäre eine Ersparnis beim CO² Ausstoß leicht realisierbar und würde die Unternehmer auch noch entlasten“, schloss Ramharter.

parteifreie Fachliste der gewerblichen Wirtschaft
Günter Rittinger
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