Muchitsch: Mindestlohn und höhere Frauenpension sind sozial fair und gut für die Konjunktur

„Einkommen und Pensionen stärken“

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch bekräftigte heute erneut die SPÖ-Forderungen nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro für Vollzeitarbeit und besserer Anrechnung der Kindererziehung für die Pension. Der Vorstoß von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner „ist eine Sache der Fairness und der sozialen Gerechtigkeit und kommt auch konjunkturpolitisch zur richtigen Zeit. Wenn sich das Wirtschaftswachstum abschwächt, dann ist es grundvernünftig, die Einkommen zu stärken und damit den Konsum anzukurbeln.“. ****

„Die ÖsterreicherInnen sollen von ihrer Arbeit gut leben können. Preissteigerungen und hohe Wohnkosten belasten die Geldbörsen der Familien. Die SPÖ mit Pamela Rendi-Wagner hat deshalb ein Paket vorgelegt, das 1.700 Euro Mindestlohn, Steuerbefreiung bis 1.700 Euro sowie die frühere Umsetzung des Sozialversicherungs-Bonus vorsieht. Davon profitieren kleinere und mittlere Einkommen besonders“, so Muchitsch. Die Stärkung der Kaufkraft hätte außerdem positive Effekte auf das Wachstum, ist Muchitsch überzeugt.

Gleiches gelte für eine Pensionserhöhung durch bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten. „Frauen bekommen im Schnitt nur halb so viel Pension wie Männer – v.a. durch Unterbrechungen und Teilzeit aufgrund von Kinderbetreuung. Die höhere Anrechnung dieser Zeiten bringt ihnen 50 Euro brutto mehr Pension. Davon profitieren rund 750.000 Pensionistinnen“, so der SPÖ-Sozialsprecher, der auch hier auf den konjunkturellen Effekt verweist. „Kleine und mittlere Einkommen und Pensionen zu stärken, ist sozial gerecht und wirtschaftspolitisch vernünftig“. (Schluss) uo/ah/mp

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