Rheinische Post: Athletensprecherin Ebert kritisiert Startblock-Kameras bei Leichtathletik-WM

Düsseldorf (ots) – Athletensprecherin Amélie Ebert hat den Einsatz von Kameras in den Startblöcken bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Katar kritisiert. „Wenn bei einem Wettkampf die gewohnte Kameraführung geändert oder sogar pikante Kamerapositionen eingeführt werden sollen, wäre im Vorfeld eine Abstimmung mit der Athletenvertretung der IAAF wünschenswert“, sagte das Präsidiumsmitglied des unabhängigen Vereins „Athleten Deutschland“ der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag).“Generell würden wir es begrüßen, wenn es ein festes Prozedere der Abstimmung zwischen Veranstalter und Athleten in solchen Fällen gäbe.“ Zuvor hatten sich die deutschen Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto über die Kameras beschwert und diese Neuheit als „sehr fragwürdig“ kritisiert. Ebert kann Lückenkemper und Pinto nach eigener Aussage verstehen. „Ich war selbst Synchronschwimmerin, also im engen Badeanzug auch schon mal nur mit den Beinen über Wasser. Und ich habe mich schon oft gefragt, warum es da eigentlich kein Mitspracherecht von uns Athleten gibt, welche dieser Aufnahmen genutzt werden. Denn da sind ja schon teils unangenehme Bilder dabei, wo direkt in den Spagat fotografiert wird“, sagte sie.

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