„Universum History“ erzählt die einzigartige Geschichte der Skythen

In „Amazonen – Die wehrhaften Frauen“ am 4. Oktober um 22.35 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Mutig, furchteinflößend und gnadenlos im Kampf: Die legendären „Amazonen“ aus der griechischen Mythologie beflügelten die Fantasien der antiken Schreiber, Reisende aus dem alten Griechenland versuchten, den fantastischen Geschichten über die tollkühnen Frauen zu Pferde auf den Grund zu gehen. Bis heute faszinieren sie Wissenschaft, Literatur und Popkultur. „Universum History“ macht sich am Freitag, dem 4. Oktober 2019, um 22.35 Uhr in ORF 2 in „Amazonen – Die wehrhaften Frauen“ auf die Spurensuche nach dem Ursprung der Legende und erzählt die einzigartige Geschichte der Skythen, eines nomadischen Reitervolks aus Zentralasien, dessen kampferprobte Kriegerinnen die Großreiche Griechenland, Persien und China im 6. Jahrhundert v. Chr. in Angst und Schrecken versetzten – und vielleicht den Mythos der Amazonen begründeten.

Rund 1.000 Gräber der Skythen wurden bereits ausgegraben und lange Zeit zweifelte niemand daran, dass es sich bei jenen Skeletten, die mit Waffen zur Ruhe gebettet worden waren, um die sterblichen Überreste von Männern handelte. Doch neue DNA-Proben beweisen anderes: Mehr als ein Drittel der bestatteten Kämpfer waren Frauen.

Das Leben einer jener Frauen des gefürchteten Reitervolkes der Skythen wird in der beeindruckenden „Universum History“-Dokumentation von John Wate und Sebastian Peiter (deutsche Bearbeitung: Caroline Haidacher) nachgezeichnet. Das junge Mädchen Alkaya lernt schon als Zehnjährige, mit Pfeil und Bogen umzugehen. Denn nicht körperlicher Stärke zollen die Skythen Respekt, sondern Wendigkeit und Zielsicherheit. Mit dem Vorbild einer furchtlosen Mutter wächst Alkaya zu einer versierten Reiterin und treffsicheren Kämpferin heran. Nach dem frühen Tod der Mutter wird sie vom Häuptling eines anderen Clans adoptiert. Ihre außergewöhnlichen Fertigkeiten im Kampf und ihr stählerner Wille machen sie zur würdevollen Nachfolgerin ihres Ziehvaters, nachdem dieser von rivalisierenden Skythen ermordet wird. Alkaya führt ihren Clan schließlich in eine schicksalhafte Schlacht gegen die Perser, in der über Leben und Tod entschieden wird.

Alkayas Geschichte beruht auf archäologisch belegten Fakten, die renommierte Wissenschafter/innen wie Adrienne Mayor von der Stanford University oder Hermann Parzinger von der Freien Universität Berlin über die Skythen zusammengetragen haben.

Die Spielszenen, die das Publikum in das beschwerliche Leben der nomadischen Kämpferinnen in der heutigen Westmongolei und Kasachstan eintauchen lassen, wurden an dem geschichtsträchtigen Ort Tamgaly in Kasachstan gedreht – das UNESCO-Weltkulturerbe ist auch bekannt als „Stonehenge der Skythen“ und beeindruckt mit 5.000 Jahre alten skythischen Hieroglyphen.

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