
Kollektivvertragsverhandlungen in Sozialwirtschaft gestartet
Gewerkschaften fordern 35-Stunden-Woche, Arbeitgeber wollen mehr Spielraum für individuelle Arbeitszeitlösungen
Wien (OTS) – In Wien haben heute die Verhandlungen für mehr als 100.000 Beschäftigte in den 100 verschiedenen Berufen der Gesundheits- und Sozialbranche mit der Forderungsübergabe begonnen.
Die Gewerkschaften GPA-djp und vida fordern eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, was einer Gehaltserhöhung von ca. 8,6 % entsprechen würde. Die den Verhandlungen zugrundeliegende Inflationsrate des letzten Jahres wurde von den Verhandlungspartnern mit 1,62 % außer Streit gestellt.
Die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) als Vertreterin der Arbeitgeber bietet eine Gehaltserhöhung über der Inflationsrate an und möchte den Spielraum für individuelle Arbeitszeitmodelle erweitern.
Die Verhandlungen werden am 5. Dezember fortgesetzt, weitere Termine sind bereits für 15. und 29. Jänner vereinbart. Angestrebter Geltungsbeginn ist der 1. Februar 2020.
SOZIALWIRTSCHAFT ÖSTERREICH
Mag.Walter Marschitz, BA
Geschäftsführer/Verhandlungsführer
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