Wölbitsch/Ulm: Kontrollversagen der Stadt Wien bei Gemeindewohnungen

Sozialmissbrauch im Gemeindebau endlich abstellen

Wien (OTS) – „Die seit Jahren steigende Zahl von illegal untervermieteten Gemeindewohnungen zeigt das Kontrollversagen der Stadt Wien. Gemeindewohnungen sind steuerfinanzierte Sozialleistungen, die wohnungsbedürftigen Personen zur Verfügung gestellt werden sollen. Illegale Untervermietung ist daher Sozialmissbrauch“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Wohnbausprecher Wolfgang Ulm in Bezug auf die aktuelle Medienberichterstattung.

Lagen die Verdachtsfälle von 2010 bis 2014 immer um die 200 bis 300, sind es jetzt mehr als 800 pro Jahr. „Rot-Grün muss den Sozialmissbrauch endlich abstellen“, so Markus Wölbitsch. Wiener Wohnen versucht sich in der Beantwortung der VP-Anfrage aus der Verantwortung zu stehlen. Eine häufige Frequenz oder gar lückenloses Screening sei aus Ressourcengründen nicht möglich. „Hier müssen wir ernsthaft die Frage stellen, wie Wiener Wohnen die Treffsicherheit im Gemeindebau garantieren möchte. Wir haben problemlos Wohnungen auf Online-Plattformen gefunden, das sollte für Wiener Wohnen auch möglich sein – und zwar flächendeckend!“, so Wölbitsch, der mehr Gerechtigkeit und Fairness im Wiener Wohnbau fordert. Denn: „Es warten tausende Wienerinnen und Wiener auf eine Wohnung, die Stadt muss hier entschiedener vorgehen und das Problem ernst nehmen.“

Wolfgang Ulm unterstreicht die Dringlichkeit des Problems:
„Während tausende Wienerinnen und Wiener auf eine Gemeindewohnung warten, ist die Stadt nicht in der Lage, für Ordnung zu sorgen. Dabei genügt ein Blick auf Online-Plattformen, um illegale Untervermietungen ausfindig zu machen.“

Die neue Volkspartei Wien
Michael Ulrich, MSc
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