
„WELTjournal“ über „Großbritannien – wie die Briten ticken“
Am 11. Dezember ab 22.40 Uhr in ORF 2, danach „WELTjournal +: Kampftrinken – Die britische Katerkultur“
Wien (OTS) – Vor den Wahlen in Großbritannien geht das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – am Mittwoch, dem 11. Dezember 2019, um 22.40 Uhr in ORF 2 in Benedict Feichtners Reportage „Großbritannien – wie die Briten ticken“ den Eigenheiten der Britinnen und Briten nach. „WELTjournal“-Reporter Benedict Feichtner ist selbst Brite. In Österreich aufgewachsen, wundert auch er sich immer wieder über die Spleens seiner Landsleute.
Im „WELTjournal +“ folgt um 23.15 Uhr die Dokumentation „Kampftrinken – Die britische Katerkultur“.
WELTjournal: „Großbritannien – wie die Briten ticken“
Die Briten sind anders – nicht erst seit dem Brexit-Votum ist klar, dass sich viele Britinnen und Briten Europa nur lose verbunden fühlen und sich kulturell von anderen europäischen Nationen abgrenzen. Sie fahren nicht nur auf der „falschen“ Straßenseite, sie pflegen auch ihre Spleens und finden Regenwetter „lovely“. Mit ihrem sprichwörtlichen schwarzen Humor, ihrem Hang zur Exzentrik und einem Nationalstolz, der aus der Zeit des britischen Empires herrührt, sorgen die Briten immer wieder für Gesprächsstoff. Mal geben sich die Insulaner konservativ und traditionsbewusst, dann wieder ausgeflippt und trinkfest. Briten gelten als höflich und geduldig, warten stundenlang in Reih und Glied an Bushaltestellen oder in Schlangen vor dem Postschalter.
Auf einem Roadmovie durch das Vereinigte Königreich trifft „WELTjournal“-Reporter Benedict Feichtner den Ur-Londoner Taxifahrer Lawrence Yewing, dessen Vater und zwei Onkel ebenfalls Taxi fahren und über die Veränderungen der vergangenen 30 Jahre erzählen. Er plaudert mit dem 88-jährigen Taubenzüchter und früheren Minen-Arbeiter Maurice Surtees, der bis heute nicht mit seinen Nachbarn spricht, weil sie sich in den 80er Jahren nicht dem Streik der Bergmänner in den Kohlegruben angeschlossen haben. Auf ihrem Landsitz in Buckinghamshire besucht Feichtner The Most Honourable Lady Bonsor, eine Aristokratin, die die royalen Traditionen hochhält. Er erforscht die britische Pub-Kultur ebenso wie die Leidenschaft der Britinnen und Briten für Pferderennen, bei denen die Damen im Publikum traditionell voluminöse Hüte tragen. Sein Resümee:
Großbritannien tickt einfach anders.
WELTjournal +: „Kampftrinken – Die britische Katerkultur“
Kampftrinken und Komasaufen – den Britinnen und Briten eilt der Ruf voraus, besonders trinkfreudig zu sein. In internationalen Studien zum Alkoholkonsum belegt England meist einen Platz unter den Top Five. Der exzessive Alkohol-Konsum ist ein massives gesellschaftliches Problem. Schon viele 13-Jährige trinken regelmäßig, der Absturz am Wochenende ist oft ein Muss, für Burschen ebenso wie für Mädchen. Exzessiver Alkoholkonsum gehört für viele britische Jugendliche selbstverständlich zur Freizeitgestaltung. Im „WELTjournal +“ geht der britische Filmemacher Arthur Cauty der übermäßigen Trinkkultur seiner Landsleute auf den Grund, mit Bildern und Aussagen von Interviewpartnerinnen und Interviewpartnern, die ebenso fassungslos machen wie verstören. Prominenter Protagonist ist der Schauspieler Russell Brand, der offen von seinem Alkoholproblem erzählt und festhält, dass es der übermäßige Alkoholkonsum war, der seine Kollegin, die Sängerin Amy Winehouse, das Leben gekostet hat:
Sie starb 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung mit 4,16 Promille im Blut.
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