
Bundesjugendvertretung: Bildungsmöglichkeiten für AsylwerberInnen ausbauen!
Zusätzlich zur Einigung bei der Lehre für AsylwerberInnen braucht es weitere Maßnahmen.
Wien (OTS) – Die Bundesjugendvertretung (BVJ) sieht den heute bevorstehenden Beschluss im Parlament zum Lehrabschluss für AsylwerberInnen als positiven Schritt, fordert darüber hinaus aber weitere Maßnahmen: „Wir begrüßen die weitgehende Einigung der Parlamentsparteien, dass AsylwerberInnen, die eine Lehre begonnen haben, diese unter bestimmten Voraussetzungen auch fertig stellen können“, so BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits.
Die Vorsitzende weist aber darauf hin, dass dieser Beschluss nur eine sehr kleine Gruppe betrifft und ihren Aufenthalt nur bis zum Lehrabschluss gewährleistet. „Es ist zwar wichtig, dass junge AsylwerberInnen ihre begonnene Lehre abschließen können, dennoch sollten die Parteien weitere Maßnahmen in Betracht ziehen, um sowohl den jungen Menschen als auch den Betrieben längerfristige Perspektiven zu ermöglichen.“
Außerdem setzt sich die BJV für weitere (Aus)Bildungsmöglichkeiten für junge AsylwerberInnen ein. „Asylverfahren dauern häufig sehr lange. Junge Menschen dürfen in dieser Zeit nicht zum Untätigsein gezwungen werden. Wir sprechen uns dafür aus, dass weitere (Aus-)Bildungsmöglichkeiten für junge AsylwerberInnen geöffnet werden“, erklärt Pavitsits.
Die Ausbildungsmöglichkeiten müssten dabei von der Lehre bis zur Ausbildung bis 18 reichen, von der AsylwerberInnen bis jetzt ausgeschlossen sind. „Spätestens sechs Monate nach Asylantragstellung muss es auch sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für junge AsylwerberInnen geben“, hält Pavitsits abschließend fest.
Bundesjugendvertretung
Nicole Pesendorfer-Amon
Öffentlichkeitsarbeit
01 214 44 99 – 25 // 0676 880 11 1142
presse@bjv.at
www.bjv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender