
Studentische Mobilität im Winter
Über die Wintermonate werden Zugtickets teurer. Auch die Fahrpläne ändern sich und werden auf das Nötigste reduziert. Für Studierende stellt dies ein großes Hindernis dar.
Salzburg (OTS) – Wer über die Feiertage nach Hause fahren will und dafür nicht das Auto nimmt, muss mit erhöhten Kosten und längerer Reisedauer rechnen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft an der Universität Salzburg lehnt diese Maßnahme, die mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember beginnen wird, ab.
„Studierende müssen die Möglichkeit haben, auch im Winter mit dem Zug nach Hause zu fahren. Das ist die umweltfreundliche und entspannte Alternative zum Auto” so Thomas Rewitzer, Referent für Umwelt und Ökologie an der ÖH Universität Salzburg. “Wenn aber jeden Winter die Preise steigen und die Verbindungen verschlechtert werden, erschwert man Studierenden somit ihre Mobilität”, ergänzt Rewitzer.
Diese jährliche Preissteigerung ist insbesondere für all jene Studierenden eine große finanzielle Belastung, die aus Studien- und Wohngründen teilweise mehrmals die Woche nach Salzburg pendeln müssen. “Viele Salzburger Studierende pendeln aus dem oberösterreichischen und bayrischen Raum zum Studium nach Salzburg. Wenn über ein ganzes Studium hin gependelt werden muss, dann können solche Preissteigerungen durchaus hohe Kosten für die Studierenden verursachen”, sagt Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg.
Für Studierende aus dem Lehramts-Cluster Mitte oder in Verbundsstudien, die zum Pendeln zwischen Salzburg und Linz gezwungen sind, bedeutet diese Maßnahme eine zusätzliche Belastung. Betroffen sind ebenfalls Studierende, die zwar in Salzburg wohnen, aber über die Feiertage nach Hause reisen, etwa nach Südtirol oder Deutschland.
Keya Baier
Vorsitzende der HochschülerInnenschaft an der Universität Salzburg
Kaigasse 28/2, 5020 Salzburg
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