Köchl – Lehrlingsmonitor bestätigt: SPÖ liegt mit Forderungen zur Lehre richtig

Digitalisierung der Lehrausbildung, Aus für 12-Stunden-Tag für Lehrlinge und bessere Arbeitsbedingungen gefordert – Schwarz-Grün hat Chance vergeben, Lehre zu stärken

Wien (OTS/SK) – Zum heute präsentierten dritten österreichischen Lehrlingsmonitor sagt SPÖ-Lehrlingssprecher Klaus Köchl: „Unser duales Ausbildungssystem zu stärken, muss ein zentrales Anliegen der schwarz-grünen Bundesregierung sein. Es braucht nach wie vor eine Modernisierung und Aufwertung der Lehrausbildung, das hat auch der AK-/ÖGB-Lehrlingsmonitor gezeigt.“ Die Befragung von mehr als 5.000 Lehrlingen hat ergeben, dass mehr als zwanzig Prozent der Lehrlinge schon an einen Abbruch ihrer Ausbildung gedacht haben, insbesondere im Handel. Ein Fünftel macht unfreiwillig Überstunden. „Die SPÖ fordert hier ganz konkrete Verbesserungen, etwa die stärkere Kontrolle und Sanktionierung von Überstunden. Und: Es muss endlich eine Ausnahme für über 18-jährige Lehrlinge vom 12-Stunden-Tag geben!“, so Köchl am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Unter der schwarz-blauen Kurz-Regierung wurde die Lehre mit der Kürzung der Lehrlingsentschädigung in der überbetrieblichen Lehrausbildung geschwächt. „Und auch unter Schwarz-Grün wurde bis heute die Chance vergeben, die Lehrausbildung attraktiver zu machen. Bis jetzt gibt es nur kosmetische Maßnahmen – Stichwort ‚Einkommen‘ statt ‚Entschädigung‘ – und sogar Verschlechterungen wie die neuen Hürden bei der ‚Lehre mit Matura‘.“ ****

„Wir wollen einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung während der Vorbereitungszeit für die Matura“, so Köchl zur Lehre mit Matura. Denn Lehrlinge in der Gastronomie oder im Handel sind von der Lehre mit Matura de facto ausgeschlossen, weil ihre Dienstzeiten die Teilnahme an den Vorbereitungskursen nicht zulassen.

Die SPÖ hat ein umfassendes Paket zur Aufwertung der Lehre geschnürt, das wirksame Verbesserungen bei der Lehrausbildung und echte Chancen für Lehrlinge bringt, aber auch den Bedürfnissen der Betriebe Rechnung trägt. Für eine bessere Qualität der Lehrausbildung und gute Arbeitsbedingungen fordert die SPÖ u.a. mindestens 850 Euro Einkommen ab dem ersten Lehrjahr, einen Sprachmonat und die gratis Meisterprüfung. Auch die Bedingungen rund um die Lehrabschlussprüfung sollen verbessert werden. Zum Beispiel soll ein Rechtsanspruch auf eine Lehrabschlussprüfung innerhalb eines Monats bestehen – hier ortet fast die Hälfte der Lehrlinge Verbesserungsbedarf. Fast ein Fünftel vermisst die Digitalisierung der Ausbildung, dem will die SPÖ mit einer Digitalisierungsoffensive (Tablets, Wlan) entgegentreten.

Hier geht’s zum SPÖ-Lehrlingspaket: https://tinyurl.com/s22c5ja (Schluss) bj/mb

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