„Thema“ am 2. März: Coronavirus in Österreich – funktionieren die Notfallpläne?

Außerdem um 21.10 Uhr in ORF 2: Seit Jahrzehnten im Einsatz für die Frauen – Porträt der Erfolgsanwältin Helene Klaar zum Weltfrauentag

Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 2. März 2020, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Coronavirus in Österreich – funktionieren die Notfallpläne?

Seit es auch in Österreich bestätigte Infektionen gibt, laufen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auf Hochtouren. Dennoch wird es sich ausbreiten, davon sind die Fachleute überzeugt. Die Regierung hat eine Informationskampagne gestartet, telefonische Hotlines sollen über das richtige Verhalten Auskunft geben. In Wien wurde der Ärztenotdienst ausgeweitet, Verdachtsfälle werden rund um die Uhr zu Hause besucht. Doch wie funktionieren diese Maßnahmen? Eine junge Frau, die nach einem Italienbesuch erkrankt ist, berichtet „Thema“ von einer zwei Tage langen Odyssee, bis sie zu ihrem negativen Test kam. Eine Landärztin macht sich Sorgen, weil ihr Vorrat an Schutzmasken zu Ende geht. Haben die Behörden die Situation im Griff? Markus Stachl und Christoph Bendas berichten.

„Frühe Hilfen“ – wenn Muttersein am Anfang schwerfällt

„Ich habe gar nicht erkannt, dass ich eine ,Mutterdepression‘ habe“, erzählt Gudrun Neumann aus Linz. Ihr Sohn Sebastian wäre bei der Geburt fast gestorben, sie hatte jede Nacht Angst um ihn. Erst eine Familienbegleiterin der „Frühen Hilfen“ konnte der 43-Jährigen die Angst nehmen und ihr helfen, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden. Mehr als 2.000 kostenlose Familienbetreuungen für Mütter und auch Väter, die sich überfordert fühlen, werden jedes Jahr in Österreich durchgeführt, berichtet Markus Stachl.

Seit Jahrzehnten im Einsatz für die Frauen – Erfolgsanwältin Helene Klaar

Sie ist die bekannteste und gefürchtetste Scheidungsanwältin Wiens. Seit mehr als 40 Jahren tritt Helene Klaar für ihre Klientinnen ein. Sie wurde zu einer Zeit Rechtsanwältin, als Frauen in der Ehe quasi rechtlos und dem Ehegatten unterstellt waren. Seit damals habe sich erstaunlich wenig geändert, wundert sich die 71-Jährige. „Frauen, die heute ihr eigenes Geld verdienen, finden sich mit dem ersten Kind in der Steinzeit wieder, als Hüterin des Feuers. Gegen ihren Willen führen sie das Leben ihrer Mütter und Großmütter.“ Warum Helene Klaar überzeugte Feministin ist und warum ihr Ehemann ein „seltenes Musterexemplar“ ist, verrät sie im Gespräch mit Sonja Hochecker. Ein Porträt zum Internationalen Frauentag am 8. März (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at).

Nepal – die höchste Skischule der Welt

Auf einer Reise durch Nepal wundert sich Julius Seidenader, dass es in dem Land mit den höchsten Bergen der Welt keinen Skisport gibt. Mit Geld, das er von seinem bergbegeisterten Großvater geerbt hat, gründet er die NGO „Nepal Foundation of Ski and Snowboarding“. Das Ziel: Sherpas, die im Sommer Touristinnen und Touristen aus aller Welt in die Himalayaregion führen, sollen auch im Winter eine Lebensgrundlage haben. Mit Ski und Snowboards, die in Österreich gespendet wurden, und mit freiwilligen Helferinnen und Helfern bringt Julius Seidenader Nepalesen auf über 4.000 Metern Höhe das Skifahren bei – in der atemberaubenden Landschaft rund um das Annapurna Basecamp. Simon Micheler war mit seiner Kamera dabei.

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