Wöginger: 38-Milliarden-Euro-Paket ist rot-weiß-roter Schutzschirm

Klubobmann: Gemeinsam werden wir diese Krise meistern

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Das 38-Milliarden-Euro-Paket ist ein rot-weiß-roter Schutzschirm, der für die Menschen geschnürt wird, zollte heute, Freitag, ÖVP-Klubobmann August Wöginger in der Nationalratsdebatte anlässlich der Erklärung des Finanzministers der Bundesregierung Respekt und Anerkennung, dass dieses in so kurzer Zeit gelungen sei. „Wir helfen damit rasch und so gut wie möglich auch unbürokratisch“, hob Wöginger unter anderem die Mittel für Kurzarbeit, Steuerstundungen oder Garantien und Haftungen hervor. Ziel sei, Arbeitsplätze zu sichern und die Liquidität in Unternehmen so gut wie möglich sicherzustellen. „Wir helfen, wo wir können, auch in ausreichender Summe.“ Man gehe davon aus, dass es für die ersten Wochen reichen werde.

Er, Wöginger, halte heute bewusst keine Rede zum Budget, weil „diese Situation alles erfordert, damit wir die Gesundheit der Menschen in den Vordergrund stellen. Wir haben heute eine Budgeterklärung in einer ganz außergewöhnlichen Zeit, in einer Ausnahmesituation. Wir leben derzeit nicht in einer normalen politischen Welt, sondern wir sind mitten im Krisenmanagement. Innerhalb weniger Tage hat sich unser Leben in Österreich und auch in Europa völlig verändert. Seit Montag befindet sich Österreich in einem Notbetrieb“, verwies der Klubobmann auf geschlossene Schulen sowie Handelsgeschäfte und die geschlossene Gastronomie. „Wir geben uns keine Hände mehr, und soziale Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden“, dankte der Klubobmann der Bevölkerung, dass dieser Notbetrieb auch angenommen werde. Über 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger würden diese Maßnahmen unterstützen und den restlichen zehn Prozent – insbesondere der älteren Generation – empfehle er, dies auch zu tun.

Natürlich sei es auch möglich, zur Arbeit zu gehen. „Wir brauchen auch eine funktionierende Infrastruktur“, dankte Wöginger dem Sicherheits- und dem Gesundheitspersonal, den Reinigungskräften und den Verkäufern sowie jenen, die nicht erwähnt werden: den LKW-Fahrern. Diese würden letztendlich für den Transport wichtiger Waren sorgen. Dank gelte aber auch den Bäuerinnen und Bauern, „die täglich dafür sorgen, dass unsere Tische mit hochwertigen Lebensmitteln gedeckt bleiben. Wir können einkaufen gehen, zum Arzt, zur Apotheke – aber bitte halten Sie Abstand. Wir helfen auch jenen, die Nachbarschaftshilfe benötigen.“ Auch die Familienverbände würden gut funktionieren und auch die notwendige Distanzierung von Alt und Jung. Natürlich könne man Spazierengehen und sich die Füße vertreten – aber mit Abstand und indem man größere Ansammlungen vermeide.

Der Finanzminister habe eine Moment-Darstellung ins Parlament gebracht, verwies Wöginger darauf, dass es noch zahlreiche Veränderungen geben werde. „Es geht in dieser Situation um die Gesundheit der Menschen und nicht um ein ausgeglichenes Budget. Wir haben in den letzten Jahren gut gewirtschaftet, jetzt müssen wir helfen“, unterstrich der Klubobmann die Worte des Bundeskanzlers. „ Koste es, was es wolle. Jetzt ist Hilfe und Unterstützung angesagt. Wir wurden gewählt, um zu arbeiten und zu beschützen. Wir in Österreich halten zusammen. Gemeinsam werden wir diese Krise meistern – bleiben Sie gesund.“

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