POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Kassiererin will Mindestabstand wegen Ansteckungsgefahr / Unbelehrbarer Kunde randaliert in Lebensmittelgeschäft

Pforzheim (ots) – Ein unbelehrbarer 60-jähriger Kunde löste am Dienstagvormittag gegen 10.50 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Hohenzollernstraße einen Polizeieinsatz aus.

Der 60-Jährige und ein jüngerer Verwandter wurden von einer 32-jährigen Kassiererin aufgefordert, den vorgeschriebenen Mindestabstand einzuhalten, um das Ansteckungsrisiko für Kunden und Mitarbeiter aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren.

Der 60-Jährige Mann reagierte sofort uneinsichtig und schrie lautstark im Ladengeschäft seinen Unmut heraus. Ein hinzugerufener 21-jähriger Security-Mitarbeiter wollte die Situation klären. Da der 60-Jährige weiterhin aggressiv und uneinsichtig war, wurde er aufgefordert, das Geschäft zu verlassen. Während der Verwandte in der Zwischenzeit das Geschäft verließ, blieb der 60-Jährige stehen. Der Security-Mitarbeiter wollte das Hausrecht durchsetzen. In der Folge entstand ein Gerangel, bei welchem der 60-Jährige versuchte, den 21-Jährigen mit der Faust zu schlagen. Der Security-Mitarbeiter setzte sich zur Wehr, weshalb der 60-Jährige im Gesicht leicht verletzt worden war.

Dirk Wagner, Pressestelle

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