
Kucher: Zögern der Regierung bei der Anschaffung von Beatmungsgeräten
SPÖ-Chefin Rendi-Wagner hat bereits vor fast 2 Wochen auf Dringlichkeit hingewiesen
Wien (OTS/SK) – „Fassungslos“ macht SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher die „Zögerlichkeit der Regierung bei der Beschaffung der für Corona-PatientInnen so notwendigen Beatmungsgeräte“. Konkret habe die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner schon am 14. März darauf hingewiesen, dass dringend dafür Sorge zu tragen sei, dass ausreichend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen. Diesen dringenden Appell hat die SPÖ-Vorsitzende am 15. März in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ direkt im Beisein des zuständigen Gesundheitsministers wiederholt. 12 Tage später – in Zeiten der Corona-Krise eine halbe Ewigkeit später – sagt Gesundheitsminister Anschober auf Anfrage einer Tageszeitung neuerlich, dass aktuell der Bedarf geprüft werde. „Heute ist in der Wochenzeitung Spiegel zu lesen, dass Kanzler Kurz erst vor kurzem bei Medizinprodukte-Hersteller Dräger angerufen hat, um 1.000 Geräte zu bestellen. Aber da er offenkundig zu spät dran war, muss sich Österreich mit 50 Geräten begnügen“, erklärt Kucher. ****
„Der Gesundheitsminister muss folgende Fragen beantworten: Wie groß ist der geschätzte Bedarf an Beatmungsgeräten? Wie viele solche Geräte wurden nun tatsächlich bestellt? Wie ist die Zeitverzögerung zu erklären? Was ist in diesen 12 Tagen genau passiert?“, sagt Kucher und betont, dass „endlich eine zentrale Beschaffung von der Schutzbekleidung, über die Test-Kits bis hin zu den Beatmungsgeräten funktionieren muss“.(Schluss) up
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