vbw erwartet deutlich höhere Kurzarbeiterzahlen als in der Krise 2008/2009

München (ots) – Die heute vorgestellten Kurzarbeiterzahlen der Bundesagentur für Arbeit stellen nach Einschätzung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erst den Anfang einer langen und dramatischen Entwicklung dar. „Bayern ist aufgrund seiner Exportorientierung und der starken Stellung der Automobilindustrie besonders betroffen. Die gemeldeten 64.000 Anzeigen zum Kurzarbeitergeld in Bayern sind ein beunruhigendes Signal. Wir erwarten für die kommenden Monate einen weiteren massiven Anstieg der Kurzarbeit in Bayern. Die exponentiell gestiegene Zahl an Kurzarbeitsanzeigen deutet darauf hin, dass auch die Zahl der sich tatsächlich in Kurzarbeit befindenden Beschäftigten deutlich höher sein wird als in der Krise 2008/2009. Dies wird dann unweigerlich auf die Arbeitslosigkeit durchschlagen“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Kurzarbeit hat sich bereits in der letzten Krise 2008/2009 nach Brossardts Worten sehr bewährt. „Die Unternehmen konnten dadurch Beschäftigung sichern. Dies war wichtig, damit im später einsetzenden Aufschwung genügend Fachkräfte zur Verfügung standen. Jetzt sind die angekündigten Regelungen zur Kurzarbeitfür die Unternehmen überlebensnotwendig. Insbesondere die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei Durchführung von Kurzarbeit erhält unseren Unternehmen die dringend benötigte Liquidität“, so Brossardt.

Pressekontakt:

Andreas Ebersperger, 089-551 78-373, andreas.ebersperger@ibw-bayern.de


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