
FPÖ – Schrangl zu Covid19-Gesetz: ÖVP setzt auf Hausherren-Mentalität statt Zusammenhalt
Bundeskanzler Kurz lässt Österreichs Mieter im Stich
Wien (OTS) – „Die Bevölkerung benötigt in dieser Krise das höchstmögliche Maß an Sicherheit. Und genau das verweigern Kanzler Kurz und die ÖVP Österreichs Mietern“, kritisierte FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl.
„Kurz kann sich offensichtlich nicht von der privaten Immobilienwelt emanzipieren“, kritisierte Schrangl. „Jetzt sollen Mieter, die jahrelang ihre Vorschreibungen bezahlt haben, zu Bittstellern degradiert werden. Die Volkspartei knüpft nahtlos an eine längst vergangen geglaubte Hausherren-Mentalitäten an“, so Schrangl. „Dieser Bundesregierung fehlt die soziale Kompetenz. Wenn ich an vierprozentige Zinsen für Zahlungsverzug denke, dann erinnert das eher an ein Programm für Immobilienhaie als an soziale Notmaßnahmen.
„Unsere Bürger haben sich Besseres verdient. Etwa, dass befristete Verträge, die innerhalb eines Jahres auslaufen, automatisch um drei Jahre verlängert werden. Das kann kein Gnadenbrot sein“, nannte Schrangl eine freiheitliche Forderung. „Entschuldbarer Zahlungsverzug muss wesentlich mehr als drei Monate umfassen. Wir brauchen echte Solidarität und keine Placebo-Maßnahmen. Auch die private Immobilienwirtschaft muss einen fairen Anteil zur Lösung der Krise leisten. Das ist ein gesellschaftliches Erfordernis und kein Gnadenakt“, betonte Schrangl.
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