Reimon: Österreich wird Partnerländer bei der Eindämmung der Corona-Pandemie unterstützen

OECD bestätigt: Türkis-Blau hinkte bei Entwicklungszusammenarbeit hinterher

Wien (OTS) – Die OECD hat ihre Evaluierung zu den Mitteln der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit 2019 veröffentlicht. Österreich hat 0,27 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungsleistungen aufgebracht, das war ein kaum zu bemerkender Fortschritt gegenüber 2018. International vereinbart ist ein Beitrag von 0,7 Prozent.

Die türkis-grüne Koalition hat sich in ihrem Regierungsprogramm zu einem schrittweisen und sehr deutlichen Anheben dieser Mittel bekannt. „Wenn wir in Europa in einigen Monaten hoffentlich halbwegs aus der Corona-Krise herauskommen, wird sie im globalen Süden wohl gerade mit voller Wucht wüten. Und sie kann dann jederzeit zurückkommen. Wenn Pandemie eines gezeigt hat, dann dass sie kein begrenzbares, lokales Problem ist. Globaler kann ein politisches Interesse kaum sein, als die Eindämmung des Virus. Also wird auch Österreich einen Beitrag leisten und der wird höher liegen als zuvor“, sagt Michel Reimon, der entwicklungspolitische Sprecher der Grünen im Nationalrat, zum OECD-Bericht.

Dabei wird die Koalition auch auf das Know-How der erfahrenen österreichischen Nichtregierungsorganisationen setzen. „Wir brauchen ihr Know-How und ihre Kontakte mit Partnerorganisatioen vor Ort, um effizient wirken zu können. Das ist unersetzbar. Deshalb ist es auch wichtig und derzeit oberste Priorität, diese Organisationen in der aktuellen Situation so zu unterstützen, dass sie einsatzfähig bleiben und möglichst schnell reagieren können“ schließt Reimon.

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender