
NEOS: Entlastung muss ganzheitlich gedacht werden
Sepp Schellhorn: „Es ist mir schleierhaft, dass gerade die Menschen, die jetzt die größte Steuerlast tragen müssen, wieder einmal durch die Finger schauen sollen.“
Wien (OTS) – „Natürlich ist jede Entlastung zu begrüßen“, stellt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn klar, nachdem Vizekanzler Werner Kogler eine Steuersenkung für die untersten Einkommen im nächsten Jahr angekündigt hat. „Doch Entlastung muss ganzheitlich gedacht werden. Es ist mir schleierhaft, dass gerade die Menschen, die jetzt die größte Steuerlast tragen müssen, wieder einmal durch die Finger schauen sollen und ihnen über Jahre keinerlei Perspektive für Spielraum eröffnet wird.“ Wenn das Ziel laut Kogler ein „belebendes Element für die Volkswirtschaft“ sei, dann sei es wiederum nicht rational, warum der Mittelstand keine Entlastung bekommen solle. „Weniger Steuern bedeuten mehr Kaufkraft. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Warum sollte das jedoch nicht für alle hart arbeitenden Österreicherinnen und Österreicher gelten?“
Faktor Arbeit entlasten, um Arbeitsplätze zu sichern
Überdies wird Schellhorn nicht müde zu betonen, dass die Krise keine Ausrede dafür sein könne, den (un)heimlichen Griff in die Taschen der Steuerzahler_innen fortzuführen: „Auch wenn ich womöglich in die Verlegenheit komme, mich zu wiederholen, aber die Kalte Progression, die schleichende und unfaire jährliche Steuererhöhung, muss endlich abgeschafft werden. Es muss der Faktor Arbeit insgesamt entlastet werden. Nur so wird es Unternehmen möglich sein, Arbeitsplätze auch noch nach dieser schweren Zeit so gut es geht zu sichern.“ Dies sei die dringend notwendige Maßnahme, die angegangen werden müsse, um die Menschen wirklich nachhaltig zu entlasten.
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