HZA-HN: Illegalen Einreiseversuch verhindert/ Zöllner finden blinde Passagiere auf LKW-Ladefläche
Heilbronn (ots) – Am Mittwochmorgen vergangener Woche stellten Beschäftigte des Zollamts Heilbronn zwei mutmaßlich illegal eingereiste Männer bei der Überprüfung eines ausländischen Gespanns fest. Das Fahrzeug mit Anhänger, das am 4. Mai in einem Drittstaat der Balkanhalbinsel beladen wurde, hatte Waren für zwei Unternehmen aus dem Landkreis Heilbronn und Ludwigsburg an Bord.
Laut Fracht- und Zolldokumente war der LKW bei EU-Grenzübertritt vorschriftsgemäß verplombt. Gegen 08:00 Uhr am 6. Mai wurde die Ladung dem Zollamt Heilbronn vorgeführt und sollte zollrechtlich abgefertigt werden. Nach dem Entfernen der unbeschädigten Plomben auf dem Amtsplatz des Zollamts Heilbronn fanden die Zöllner die beiden Personen zwischen der Ladung auf dem Anhänger. Die beiden Männer mit afghanischer bzw. pakistanischer Staatsangehörigkeit im Alter von 22 und 23 Jahren hatten sich mutmaßlich vor EU-Grenzübertritt auf den Anhänger geschmuggelt.
Bis zum Eintreffen der Polizei, an welche die Aufgegriffenen zuständigkeitshalber übergeben wurden, hatten Kräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Heilbronn die beiden Männer unter Beachtung und Wahrung der gegenwärtig erhöhten Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie beaufsichtigt.
Beanstandungsgründe aus zollrechtlicher Sicht ergaben sich nicht.
Die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn finden Sie hier (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/4593684).
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