AMS Wien hat Wiener Betrieben bereits zwei Milliarden Euro für Kurzarbeit genehmigt

Arbeitslosigkeit in Wien liegt noch um 30 Prozent höher als Mitte März, nimmt aber bereits wieder ab

Wien (OTS) – Beim AMS Wien sind mit Stand gestern Abend 25.986 Kurzarbeits-Projekte eingegangen, davon wurden 24.841 bereits genehmigt. Damit wurde für 286.172 Wiener Arbeitskräfte Kurzarbeit ermöglicht. Das AMS Wien ist damit Verpflichtungen von fast zwei Milliarden Euro eingegangen, von denen 116,4 Millionen inzwischen ausgezahlt wurden.

„Das Geld kann fließen, sobald uns das Unternehmen die erste Abrechnung hat zukommen lassen“, sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. Dafür ist ein eAMS-Konto Voraussetzung, wie es 95 Prozent der Betriebe bereits haben.

Über das eAMS-Konto können die Wiener Unternehmen nun auch einen Antrag auf eine bis zu dreimonatige Verlängerung der Kurzarbeit stellen.

„Wir sind derzeit dabei, das Team, das sich in den kommenden Monaten dauerhaft um Kurzarbeit kümmern wird, auf 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzustocken“, erklärt Draxl. In der Abrechnung arbeitet das AMS eng und gut mit der Buchhaltungsagentur des Bundes zusammen.

Auf www.ams.at/kurzarbeit finden sich alle Informationen und Tools zur Abrechnung.

Die Zahl der Wienerinnen und Wiener auf Jobsuche geht indes wieder leicht zurück. Gestern waren in der Bundeshauptstadt 188.453 Menschen arbeitslos oder in einer Schulung des AMS, das sind um 1,2 Prozent (2.249 Menschen) weniger als eine Woche davor (18. Mai 2020). Gegenüber der Zeit vor dem Shutdown (Stichtag 15. März 2020) ist es freilich ein Anstieg von 30,2 Prozent.

AMS Wien
Mag. Sebastian Paulick
++43 (0)50904 900514
sebastian.paulick@ams.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender