
Sidl: Europäische Corona-Datenbank könnte Leben retten
EU-weit Erfahrungen sammeln und für die Zukunft lernen – SPÖ-EU-Abgeordneter unterstützt Vorschlag von ÄK-Präsident Szekeres nach Aufbau einer europäischen Corona-Datenbank
Wien (OTS/SK) – „So unvorbereitet wie am Beginn der Corona-Krise dürfen die EU-Mitgliedstaaten nie wieder sein. Deshalb ist der Vorschlag nach einer gemeinsamen Corona-Datenbank sehr richtig. Aus den Erfahrungen der letzten Monate müssen wir für zukünftige Behandlungen lernen. Der Vergleich von Behandlungsdaten aus allen EU-Staaten lässt Erfolge und Misserfolge klarer sichtbar werden. Das gilt nicht nur für Covid-19, sondern ist auch für andere Erkrankungen wichtig. Der Schutz der Gesundheit hat die höchste Priorität und eine EU-Corona-Datenbank könnte Leben retten!“, so SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl, der in dieser Sache bereits mit einem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitskommissarin Kyriakides appellierte. ****
„Diese Projekte muss die EU-Kommission auf jeden Fall unterstützen. Die PatientInnen in ganz Europa müssen sich auf die beste Behandlung verlassen können“, sagt Sidl, Mitglied im zuständigen Ausschuss für Gesundheit, und ergänzt: „Dafür gilt es, ÄrztInnen, Gesundheitspersonal und Wissenschaft so zu unterstützen, dass die wichtigsten Informationen wie Vorerkrankungen, Krankheitsverlauf und Heilungsprozess anonymisiert gesammelt werden und verfügbar sind. Mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sowie der Europäischen Arzneimittel-Behörde (EMA) gibt es bereits Agenturen, die die Infrastruktur für eine solche Datenbank problemlos bewerkstelligen können.“ (Schluss) bj
Katharina Steinwendtner, Pressesprecherin der SPÖ-Europaabgeordneten
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