FPÖ – Belakowitsch: „450-Euro-Spende“ für Arbeitslose sind eine Verhöhnung der Menschen

Menschen wurden aufgrund der Maßnahmen der Regierung arbeitslos – jetzt brauchen sie keine Almosen, sondern echte Hilfe

Wien (OTS) – „Die schwarz-grüne Bundesregierung liefert in der Bewältigung der Coronakrise den nächsten Bauchfleck. Die angekündigte Einmalzahlung für Arbeitslose in der Höhe von 450 Euro sind eine Pflanzerei. Das macht rückwirkend 150 Euro pro Monat. Damit können die meisten Arbeitslosen nicht einmal ihr Konto abdecken“, ist FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch entsetzt. Es sei das misslungene Krisenmanagement der Bundesregierung gewesen, das eine Rekordzahl an Arbeitslosen produziert habe. Unternehmer, denen das Geschäft einfach so abgedreht wurde, hätten ohne Einkünfte ihre Mitarbeiter nicht mehr halten können. Daher sei die Regierung aufgefordert, nun echte Lösungen für die Arbeitslosen zu präsentieren und keine Almosenpolitik zu betreiben.

Die Volkspartei und ihr grünes Anhängsel planen offenbar, die Arbeitslosen in die Mindestsicherung zu schicken, wie es ÖVP-Klubobmann im letzten Sozialausschuss bereits angedeutet habe. Belakowitsch: „Das Agieren der ÖVP ist zynisch und abgehoben.“ Die FPÖ-Sozialsprecherin erwartet sich, dass Arbeitslosen für die Dauer der von der Regierung verursachten Krise Unterstützung bekommen. Die FPÖ hat mehrmals die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des Letztgehaltes gefordert – jedenfalls bis zum Ende dieses Jahres. „Dieses Geld wird wieder ausgegeben und hilft so, die am Boden liegende Wirtschaft anzukurbeln. Mit dieser Maßnahme könnte man doppelt helfen – den von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen und der heimischen Wirtschaft. Passiert das nicht, dann dreht sich die Armutsspirale weiter nach unten. Dafür verantwortlich ist die schwarz-grüne Bundesregierung, deren Hauptaufgaben aber offenbar der Schutz ihrer Großspender sei“, verweist Dagmar Belakowitsch auf die jüngsten Medienberichte über die offenbar rechtswidrige Maulwurf-Suche im ÖVP-geführten Finanzministerium.

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