FCG-Kumhofer: „Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen ist kein Kavaliersdelikt!“

Wien (OTS) – Anlässlich des internationalen Welttags gegen Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen möchten die FCG Pensionistinnen & Pensionisten das Bewusstsein für derartige Vorfälle schärfen.

„Am heutigen Tag legen wir unser Augenmerk auf die vielen älteren Menschen, die physischer oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Die Taten reichen von verbalen Angriffen über finanzielle Ausbeutung, emotionale Vernachlässigung, hin zur Gewaltanwendung gegen Seniorinnen und Senioren. Diese schäbigen Handlungen gegen oft wehrlose ältere Menschen dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben!“, stellt Kurt Kumhofer, Bundesvorsitzender der FCG-Pensionistinnen & Pensionisten, klar.

„Wir möchten Betroffene dazu ermutigen, Hilfe zu suchen und sich an Behörden oder Vertrauenspersonen zu wenden, sofern sie Opfer von Diskriminierungen oder Misshandlungen werden“, bemerkt Kumhofer ausdrücklich.

Gemäß Studien geben rund fünf Prozent der Seniorinnen und Senioren an, Diskriminierungen oder Gewaltanwendungen am eigenen Leib erfahren zu haben. Hierbei handelt es sich oft um körperlich schwache oder kranke Menschen, die auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind.

„Überlastungen, beispielsweise durch pflegende Verwandte, dürfen keine Ausrede sein, für die Ausübung psychischer oder physischer Gewalt. Das zentrale Ziel muss sein, in Würde und ohne Diskriminierung alt werden zu können“, schließt Kurt Kumhofer.

Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
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