Neßler: Planungssicherheit für Kinder- und Jugendarbeit gewährleistet

Grüne begrüßen Klarstellung und Verbesserung für Sommercamps

Wien (OTS) – „Kinder- und Jugendorganisationen waren bei den ersten dabei, die schnell auf die Krise reagiert und ihr Angebot ins Internet verlegt haben. Das war für Kinder und Jugendliche äußerst wichtig, da ihre Netzwerke in der Krise vielfach eingebrochen sind. Die Kinder- und Jugendorganisationen brauchen Planungssicherheit und praktikable Lösungen für die Sommercamps“, stellt Kinder-, Jugend-und Familiensprecherin der Grünen, Barbara Neßler klar. Umso mehr freut sich Neßler über die neue Lockerung und Klarstellung, dass Sommercamps stattfinden können: „Dass die neue Verordnung kinder- und jugendgerecht ausgestaltet ist, und die Mindestabstandregel und die Mund-Nasen-Maske wegfällt, die in der Praxis für Sommercamps nicht praxistauglich war, ist sehr zu begrüßen.“

Die Corona-Maßnahmen haben sich nicht nur auf Schulen und Kindergärten ausgewirkt, sondern betreffen auch Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder in den Ferien. Gleichzeitig ist für Jugendorganisationen und Eltern unklar, ob bewährte Aktivitäten wie Camps oder Sommerlager in diesem Jahr stattfinden können. Gerade die Sommerangebote vieler Jugendorganisationen entlasten Familien, die durch die Krise stark gefordert sind und vielfach kaum Betreuungskapazitäten für den Sommer aufbringen können.

„Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen haben in der Krise massiv gelitten. Die Isolation hat vor allem bei jungen Menschen zu einem besorgniserregenden Anstieg psychischer Belastungen geführt. Umso wichtiger ist es jetzt, dass diesen Sommer Ferienbetreuung und Sommercamps möglich sind. Gerade das Spielen und das Aufhalten im Freien ist für junge Menschen und ihre positive Entwicklung äußerst wichtig“, sagt Neßler.

Viele Organisationen, unter anderem auch die Bundesjugendvertretung als gesetzliche Interessensvertretung von Kindern und Jugendlichen in Österreich, hat auf die Wichtigkeit der Lockerungen für die Sommercamps im letzten Treffen mit Bundesminister Anschober und Neßler hingewiesen. Ihre Vorschläge wurden aufgenommen und in die neue Verordnung eingebaut.

„Dass die Verordnung jetzt da ist, ist zu begrüßen. Jugendorganisationen sollen auch in Zukunft einbezogen werden – etwa beim Thema, welche Auswirkungen die Corona Krise auf Kinder und Jugendliche hat. Auch Kinderarmut und psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sind weitere Themen“, hält Neßler fest.

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