Nationalrat: Keck fordert Stopp von Tierquälerei durch Tiertransporte
Wien (OTS/SK) – Einen Stopp von Tierquälerei durch Tiertransporte forderte SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck am Donnerstag in der Nationalratsdebatte. Keck brachte dazu zwei Entschließungsanträge ein, in denen die Bundesregierung aufgefordert wird, diesbezüglich sowohl auf europäischer Ebene aktiv zu werden als auch nationale Schritte zu setzen. „Es geht um das Wohl der Tiere, es ist absurd, dass einerseits Tiere exportiert werden und zugleich ein Vielfaches der exportierten Menge gleichzeitig importiert wird“, forderte Keck die anderen Fraktionen auf, diesen Anträgen zuzustimmen. ****
Keck erinnerte an die erschreckenden Bilder von Anfang dieses Jahres, als Bilder gezeigt wurden vom Leidensweg österreichischer Kälber, die in Österreich geboren, in Spanien gemästet und im Libanon geschlachtet wurden. Der SPÖ-Tierschutzsprecher kritisierte Landwirtschaftsministerin Köstinger, die damals keinen Handlungsbedarf bezüglich Tiertransporte gesehen hat, ja sogar den Export von Zuchtrindern lobte und die Verantwortung für Tiertransporte überhaupt dem Gesundheitsminister zuschob. Abschließend brachte Keck noch einen dritten Entschließungsantrag ein, der eine Kastrationspflicht für sogenannte „Freigängerkatzen“, also Katzen, die Zugang zur Natur haben, vorsieht. (Schluss) PP/lp
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