Wölbitsch/Hungerländer: Aktuelle ÖIF-Zahlen zeigen Integrationsversagen der Wiener Stadtregierung

Deutsch ist der Schlüssel zu gelungener Integration – Neue Volkspartei Wien fordert Integrationskonzept und Reform der Mindestsicherung

Wien (OTS) – „Die aktuellen Wien-Zahlen des Integrationsfonds zeigen klar das Integrationsversagen der Wiener Stadtregierung auf“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Integrationssprecherin Caroline Hungerländer. „Deutsch ist und bleibt der Schlüssel für eine gelungene Integration.“ Der hohe Anteil von Schülern mit nicht-deutscher Umgangssprache habe bereits starke Auswirkungen. „Besonders betroffen sind dabei Frauen. Denn bei ihnen schlägt sich dieser Umstand auch auf die Erwerbstätigkeit nieder. Nur knapp jede zweite Frau mit Migrationshintergrund ist erwerbstätig“, so Caroline Hungerländer. „Hier bedarf es klarer Maßnahmen, anstatt einer Politik der kleinen Schritte! Die Stadtregierung muss rasch tätig werden, dass Frauen in die Erwerbstätigkeit kommen und so der Entwicklung von Parallelgesellschaften vorbauen.“ Besonders im Bereich der Schule gäbe es große Herausforderungen. Denn 52,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Wien haben eine nicht-deutsche Umgangssprache. Dieser Anteil ist laut Österreichischem Integrationsfonds im Schuljahr 2018/19 gestiegen – in manchen Bezirken beträgt der Anteil von Kindern mit deutscher Umgangssprache nicht einmal mehr ein Drittel. „Auf Bundesebene gibt es mit den Deutschklassen und Werteschulungen konkrete Maßnahmen und Sanktionen. Rot-Grün in Wien verschließt die Augen, anstatt konkrete Maßnahmen zu setzen“, kritisiert die Integrationssprecherin, die ein Integrationskonzept der Stadtregierung fordert.

„Längst überfällig ist in diesem Zusammenhang auch die Reform der Wiener Mindestsicherung“, unterstreicht Markus Wölbitsch. „Wien braucht ein stabiles Sozialsystem. Wir wollen jenen helfen, die Hilfe brauchen – aber auch Gerechtigkeit für jene, die etwas leisten.“ Die Wiener Mindestsicherung sei ein Magnet für Zuwanderer: Wien hat 20 Prozent der Einwohner, aber 60 Prozent aller Mindestsicherungsbezieher Österreichs. „In Wien ist die Vergabe von Sozialleistungen nur sehr unzureichend an Integrationsleistungen gebunden. Wer hier in Österreich und Wien Schutz und Hilfe bekommt, von dem darf man auch erwarten, dass er unsere Sprache lernt und einen Beitrag für die Gesellschaft leistet.“

Die neue Volkspartei Wien
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