FPÖ – Hafenecker: Her mit den Kurz-SMS!

Erste Veröffentlichungen belegen zumindest abstrakte Relevanz

Wien (OTS) – „Das Verschwinden der Kurz-SMS aus sämtlichen Ermittlungsakten und damit auch aus den an den U-Ausschuss übermittelten Dokumenten ist angesichts der heutigen medialen Veröffentlichungen von Kurz-Strache-SMS nicht mehr haltbar“, sagte der freiheitliche Fraktionsführer im Ibiza-Untersuchungsausschuss, NAbg. Christian Hafenecker und forderte die Behörden auf: „Her mit den SMS! Wir sind selbst in der Lage zu beurteilen, ob sie zur Klärung der politischen Verantwortung nützlich sind.“

„Wenn Kurz beispielsweise gegenüber Strache über mögliche Hintermänner des Ibiza-Videos spekuliert und dabei sogar einen konkreten Namen nennt, dann ist das mehr als nur abstrakt relevant. Was weiß der Kanzler über mögliche Auftraggeber? Oder hat er den Namen nur fallen lassen, um Strache auf eine falsche Fährte zu locken? All das gehört genaustens untersucht“, so Hafenecker.

Anhand dieser offensichtlichen Beweismittelunterdrückung zeige sich einmal mehr, dass die Ermittlungsbehörden in Österreich aufgrund ihrer massiven Verstrickung in schwarze Netzwerke Teil des Problems und sicher nicht Teil der Lösung seien. Hafenecker forderte daher einmal mehr, der SOKO Tape die Ermittlungen zu entziehen und auf Ermittler zurückzugreifen, denen die Staatsanwaltschaft vertraut.

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