Kulturwirtschaft – Drozda: WIFO-Studio bestätigt Gefährdung des heimischen Kulturschaffens

Drozda bekräftigt Forderung nach Planungssicherheit und unbürokratischer finanzieller Abfederung der krisenbedingten Verluste und Schäden

Wien (OTS/SK) – Die heute präsentierte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts zu den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Kunst und Kultur bestätigen für SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda die Warnungen vor den dramatischen Folgen für das kulturelle Schaffen in Österreich und die finanzielle Existenz der KünstlerInnen. Dazu kommt die Bedeutung von Kunst und Kultur als Wirtschaftsfaktor. „Der gesamte Kunst- und Kulturbereich könnte rund ein Viertel seiner im letzten Jahr erbrachten Wertschöpfung durch die pandemiebedingte Krise einbüßen. Angesichts dieser düsteren Prognosen braucht es jetzt ein klares Bekenntnis der Republik für einen Rettungsschirm für Kunst und Kultur“, so Drozda in Richtung Regierung. ****

An erster Stelle müsse die Kompensation von Verdienst- und Einnahmenentgang stehen, bekräftigt er seine Forderung. „Und zwar rasch und ohne unnötige bürokratische Hürden.“ Drozda: „Wo sind die Richtlinien für den NPO-Fonds? Wo bleibt der Fonds für Selbständige KünstlerInnen? Wo bleibt die 2. Phase im Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds? Geld kann man immer noch nicht beantragen“, so Drozda. Das alles mache die Problematik dieser „Hilfskonstruktionen“ deutlich. Auch dass zahlreiche Kulturinstitutionen die Tradition des Protest-„Schweigemarsches“ wieder beleben müssen, zeige, dass die Hilfen nicht ankommen. „Wir brauchen jedenfalls einen finanziellen Kraftakt, um Kunst, Kultur und Kreativbranche, die von den Corona-Maßnahmen insgesamt am längsten betroffen sein werden, aufzufangen.“ (Schluss) ls/ah/mp

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