NEOS: WIFO/IHS-Zahlen zeigen: Hilfen kommen nicht an

Sepp Schellhorn: „Es braucht treffsichere Hilfen und einen längerfristigen Plan, um Österreich neue Zuversicht zu geben.“

Wien (OTS) – „Die Regierung hat zu viel Zeit damit verbracht, ihre missglückten Hilfen schönzureden. Die beste Hilfe ist jene, die auch ankommt – und genau das ist das Problem“, sieht sich NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn angesichts aktueller Zahlen von WIFO und IHS, wonach Österreich die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg drohe, bestätigt. Die Hilfspakete der Bundesregierung würden zu langsam anlaufen, so Schellhorn. „Laut Agenda Austria sind bei der Kurzarbeit erst knapp über zwei Milliarden der versprochenen 12 Milliarden ausgezahlt worden. Bei der Corona-Soforthilfe noch fast gar nichts. Die Unternehmerinnen und Unternehmer werden weiterhin im Regen stehen gelassen, während sich die Regierung abfeiert.“

NEOS wiederholen daher die Forderung nach einem langfristigen Plan, um aus der Krise herauszukommen. „Der Lockdown ist bereits drei Monate her, wir sperren nach und nach das Land wieder auf. Trotzdem kämpfen viele Betriebe weiter ums Überleben. Es braucht treffsichere Hilfen und einen längerfristigen Plan, um den Menschen in Österreich wieder neue Zuversicht zu geben.“ Besonders im Hinblick auf die drohende Insolvenzwelle im Herbst brauche es jetzt nachhaltige Maßnahmen. „Wir müssen jetzt die Lohnnebenkosten senken! Die Mitarbeiter müssen weniger kosten aber mehr verdienen. Denn nur so können die Betriebe Arbeitsplätze halten“, so Schellhorn abschließend.

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