Wohnen – SPÖ-Becher: Grüne haben in Sachen sozialer Wohnbau und Mietensenkung abgedankt

Zwischenhandelsmodell für Eigentumswohnungen der Grünen in Innsbruck ist Themenverfehlung

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher übt scharfe Kritik an den Grünen in Sachen Wohnbau und Mieten: „Was ist los mit den Grünen? Anstatt den Wohnungsmarkt durch leistbare Mietwohnungen in Ordnung zu bringen, knicken sie überall, wo sie in Verantwortung sind, vor den Spekulanten ein! Auf Bundesebene verhandeln sie über Teilfragen des Wohnungseigentumsgesetzes anstatt eine 20-prozentige Mietensenkung durch eine Wohnrechtsreform anzugehen. In Innsbruck kündigen sie den Zwischenhandel mit ein paar Dutzend Eigentumswohnungen an, weil sie keine Lust haben, die Spekulation mit Baugrund zu kappen oder das Mietwohnungsangebot angemessen zu erhöhen.“ ****

Neben dem „inneren Bankrott“ der Grünen in Fragen des sozialen Wohnbaus ortet Becher auch mangelnde Unterstützung für große Lösungen von außen: „Ich vermisse die Unterstützung für den Bau von 150.000 zusätzlichen Sozialwohnungen durch die Republik Österreich. Das wäre ein Konjunkturpaket, das auch die Wohnversorgung für die Kinder der Corona-Krise ab dem Jahr 2027 sicherstellt. Dadurch sollte auch der Druck auf die Ballungszentren sinken. Stellt Euch bitte den Wohnbauwecker, liebe Grüne, die Zeit ist knapp!“ (Schluss) lp

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