
Coronavirus – Kucher: „Peinliches Theater um Maskenpflicht setzt sich fort“
Kurz ist Inszenierung wichtiger als Gesundheit der Bevölkerung
Wien (OTS/SK) – „Das peinliche Theater um die Maskenpflicht setzt sich fort. Die Bevölkerung muss jetzt warten bis der Kanzler wieder im Land ist, weil Gesundheitsminister Anschober die Maskenpflicht nicht alleine verkünden darf. Das kommt raus, wenn Inszenierung, PR und Selbstdarstellung wichtiger als alles andere, sogar als die Gesundheit der Menschen, ist“, so SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher zum Politikverständnis von Sebastian Kurz. Die Neuinfektionen steigen deutlich an. „Worauf wartet die Regierung? Auf den Chefepidemiologen Kurz, der wochenlang auf Tauchstation war und jetzt in Brüssel telefoniert anstatt zu verhandeln?“, so Kucher. ****
„Jeder muss in den Supermarkt gehen, um sich mit Lebensmittel zu versorgen, dort kann der notwendige Sicherheitsabstand aber nicht immer eingehalten werden. Darum sprechen sich alle ExpertInnen sowie auch die Ärztekammer für den Vorschlag von SPÖ-Chefin Rendi-Wagner aus, die Maskenpflicht an Orten wie Supermärkten wiedereinzuführen“, so Kucher.
Kucher weist darauf hin, dass die SPÖ seit Wochen fordert, dass es endlich klare und vor allem österreichweit einheitliche Leitlinien gibt, wonach sich dann auch Bundesländer und Bezirksverwaltungsbehörden richten können. „Ich frage mich, warum nicht spätestens zum Zeitpunkt der Lockerungen vor drei Monaten diese zentralen Vorgaben gemacht wurden, wie im Fall eines regionalen Anstiegs vorzugehen ist?“ Denn es macht überhaupt keinen Sinn, dass auf eine ähnliche Situation in Oberösterreich anders reagiert wird als in Vorarlberg, so Kucher. (Schluss) sl/ls
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