SPD-Parteichefin Saskia Esken will Mindestlohn bei 60 Prozent des mittleren Lohns in Deutschland festschreiben

Berlin (ots) – Die SPD fordert, die Bestimmungen des Mindestlohn-Gesetzes bald zu präzisieren. „Bei der Überprüfung des Mindestlohn-Gesetzes im Herbst wollen wir die Regeln ändern, damit der Mindestlohn schneller steigen kann“, sagte die Vorsitzende Saskia Esken dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Ausgabe vom Sonntag). Die SPD-Politikerin bezweifelte, dass die bisherige Formulierung, wonach der Mindestlohn einen „Mindestschutz“ gewähren solle, ausreiche.

Ziel der SPD sei, „dass der Mindestlohn 60 Prozent des Median-Lohns, also des mittleren Lohns beträgt“. Wer darunter liege, sei nach der gängigen Definition arm, erklärte Esken: „Niemand darf im reichen Deutschland arm sein.“ Die SPD kämpfe „mit aller Kraft dafür, dass dieser beschämende Niedriglohnsektor endlich ausgetrocknet wird.“

Lesen Sie das komplette Interview online unter:
https://www.tagesspiegel.de/politik/saskia-esken-im-interview-nur-wer-keine-position-vertritt-eckt-nicht-an/26057298.html

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