Schwerpunktabend in ORF 2 mit „ZIB Spezial: Wettlauf um den Impfstoff“

Am 18. August ab 20.15 Uhr in ORF 2, danach: „Universum History“ über Koch & Pasteur sowie „kreuz und quer“ über Epigenetik

Wien (OTS) – Die Nachricht vom in Russland zugelassenen, vermeintlichen ersten Impfstoff gegen das Coronavirus hat die Frage nach dem Stand der Forschung auf diesem Gebiet neu entfacht. ORF 2 widmet daher dem Status quo in diesem „Wettlauf um den Impfstoff“ am Dienstag, dem 18. August, ab 20.15 Uhr einen Schwerpunkt-Abend der mit einer von Margit Laufer präsentierten „ZIB Spezial“ beginnt. Danach folgen um 21.05 Uhr ein „Universum History“ über Entdeckungen, die die moderne Medizin verändert haben, und eine „kreuz und quer“-Reportage über Epigenetik ab 22.30 Uhr.

„Sputnik V“ nennt Russland den Impfstoff, der Covid-19 den Schrecken nehmen soll. Doch die Welt ist skeptisch – die Genehmigung sei überstürzt erfolgt. Ist „Sputnik V“ mehr als ein Prestige-Erfolg, wie weit sind andere Länder mit der Entwicklung eines Impfstoffes, wie entwickeln sich die Covid-19-Infektionen aktuell und wie kann ein möglicher zweiter Lockdown verhindert werden? Live im Studio:
Virologe Heinz Burgmann von der Medizinischen Universität Wien und ORF-Wissenschaftschef Günther Mayr. Dazu gibt es live Schaltungen nach Moskau, Washington, Brüssel und Italien. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob angesichts von Covid-19 eine Impfpflicht in Österreich sinnvoll wäre.

Danach wirft um 21.05 Uhr ein „Universum History“ einen vergleichenden Blick in die Vergangenheit gesundheitlicher Forschung:
Der Chemiker Louis Pasteur und der Arzt Robert Koch entdecken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dass Krankheiten durch kleine Organismen ausgelöst werden. Doch sie betreiben ihre Forschung unabhängig voneinander und beäugen den jeweils anderen misstrauisch. Dabei geht es nicht nur um wissenschaftlichen Ruhm: Wenige Jahre nach dem Deutsch-Französischen Krieg ist die Rivalität zwischen dem Franzosen Pasteur und dem Deutschen Koch auch von nationalistischen Rachegedanken geprägt. Doch der Wettstreit um die Entdeckung der Krankheitserreger verändert die moderne Medizin für immer.

Nach der „ZIB 2“ um 22.00 Uhr beschließt dann um 22.30 Uhr die „kreuz und quer“-Reportage „Was unsere Gene lenkt – Epigenetik und Schicksal“ den ORF-2-Schwerpunktabend. Wir sind mehr als die Summe unserer Gene. Umwelteinflüsse wie Ernährung, Traumata, Krankheit oder unser Lebensstil sind in der Lage, bestimmte Gene ein- oder auszuschalten. Wissenschafter/innen vergleichen diese neuen Erkenntnisse mit dem Bild eines Klaviers: Die Saiten und Tasten repräsentieren die Gene, aber erst das Anschlagen der Tasten bringt die Melodie des Lebens zum Erklingen. Damit stoßen die Erkenntnisse der Epigenetik ein lang gehegtes Dogma der Biologie um: die Idee, dass die Eigenschaften eines Organismus durch das vererbte Genmaterial unveränderbar bestimmt werden.

Der Schwerpunktabend wird auf der ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) als Live-Stream übertragen, die Sendungen stehen nach der TV-Ausstrahlung außerdem für sieben Tage als Video-on-Demand bereit.

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