ÖSTERREICH: Strache nennt in Ibiza-Video weitere vermeintliche Spender

ÖSTERREICH liegt kompletter 413-seitiger Akt vor, der U-Ausschuss übermittelt wird – Strache nennt auch Porsche und Sigi Wolf als Spender

Wien (OTS) – Der Tageszeitung ÖSTERREICH liegen jene 413 Seiten Abschrift des Ibiza-Videos vor, die dem U-Ausschuss nun übermittelt werden. Darin ist die Abschrift von insgesamt mehr als vier Stunden Video-Files dokumentiert – sie spielen auf den zwei Terrassen der Finca, im Wohnraum, in der Küche sowie im Auto des Haupttatverdächtigen.

Spannend ist dabei eine bisher unbekannte Sequenz, in der Heinz-Christian Strache neue Namen im Zusammenhang mit Parteispenden nennt, und die ÖSTERREICH in seiner Mittwochsausgabe veröffentlicht. Diese Namen könnten insbesondere für den U-Ausschuss von Interesse sein und wohl auch zu weiteren Zeugenladungen führen. Strache behauptet, dass auch der Industrielle Sigi Wolf sowie die Familie Porsche große Summen gespendet hätten. Strache wörtlich: „Schau, jetzt, jetzt…jetzt zum Beispiel…geht die ganze Partie rund um Sigi Wolf und Porsche und Benko … Alle die haben über 20 Millionen für den Kurz bereits in den Topf geworfen.“ Auch in diesem Zusammenhang geht es im Gespräch wieder darum, wie der Rechnungshof mit Vereinen umgangen werden kann. Johann Gudenus: „Ja. Sie umgehen das. Mit Vereinen. Die zahlen…“

Das Gespräch dreht sich dabei auch um die Überschreitung von Wahlkampfkoten: „Schau, die gehen in den Wahlkampf rein und hauen 20 Millionen rein. Und brauchen dann … Hausnummer … bei der Partei nur Überschreitung … melden das dem Rechnungshof und zahlen 600.000 Euro Strafe.“ Gudenus dazu: „Kennst 20 Millionen hast, kannst auch Strafe zahlen.“

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