Schmerzpatienten drängen auf Kostenübernahme der Krankenkassen von CBD-Produkten in der Medizin

Der Verbraucherschutz-Verein Österreich befürwortet CBD und setzt sich dafür ein, CBD-Produkte leichter zugänglich zu machen. Auch Peter Kolba war 26 Jahre Leiter des Bereiches Recht im Verein für Konsumenteninformation und kritisiert die mangelnde Bereitschaft der Krankenkassen zur Kostenübernahme und der versuchten Kriminalisierung von CBD-Produkten.

Obwohl der internationale Trend zu einem lockeren Umgang mit Cannabis geht, geht Österreich einen restriktiveren Weg. Die Notwendigkeit, Cannabis zu legalisieren (auch nur für medizinische Zwecke), wurde auch von den meisten Gegnern abgelehnt. Von den Gegnern wird meistens aus Argument aufgeführt, dass eine Legalisierung einen möglichen Drogenboom auslösen könnte und somit viel mehr Menschen Cannabis konsumieren oder dass damit die Hemmschwelle zum Drogenkonsum sinkt, weil Cannabis überall verfügbar wäre. Die Befürworter sprechen davon, dass genau eine Legalisierung bei gleichzeitiger Aufklärung hilft, den Drogenkonsum einzudämmen. Ausgerechnet das Tabu zieht besonders viele Benutzer an. Die Menschen können frei entscheiden, ob und welche Drogen sie einnehmen wollen.

An diesem Punkt musst jedoch ein klarer Unterschied zwischen den bekannten Bestandteilen, dem berauschenden THC und CBD gemacht werden.  

Unterschied zwischen THC und CBD – Die psychoaktive Wirkung

Die beiden besten Beispiele sind CBD und THC. Beide Produkte sind aufgrund ihres jeweiligen Tätigkeitsbereichs bei Anwendern sehr beliebt, und es gibt fast keinen Unterschied. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich mit Cannabis-THC vertraut. Dies ist eine Verbindung, die geistige Erregung und Vergiftung verursachen kann, sodass Benutzer das sogenannte „Hoch“ erreichen können. Auf der anderen Seite löst CBD keine hohen Spiegel aus, hat aber unzählige andere Auswirkungen auf den Körper.

CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid in Cannabispflanzen. Im Gegensatz zu THC wird CBD als nicht psychoaktive Substanz eingestuft. CBD kann sich (positiv) auf den psychischen Zustand des Benutzers auswirken, die Einnahme von CBD führt jedoch nicht zu berauschenden Effekten. Im Gegenteil: CBD hat den Effekt, THC zu kompensieren, so dass es den „hohen Gehalt“ reduziert oder kompensiert, wenn es gleichzeitig eingenommen wird.

In den letzten Jahren hat die Forschung ein starkes Interesse an Cannabidiol gezeigt, nicht nur wegen seines enormen medizinischen Potenzials. Es wird angenommen, dass CBD viele Krankheiten und Symptome lindern oder heilen kann. Zum Beispiel kann CBD bei der Behandlung von Schizophrenie, Angstzuständen und Depressionen, entzündlichen Erkrankungen usw. helfen. Auch Charite Berlin hat eine Cannabidiolstudie durchgeführt. Da CBD als nicht psychoaktive Substanz gilt, können die entsprechenden Produkte auch legal in Deutschland und den meisten anderen Ländern / Regionen der Welt gekauft werden.

Cannabidiol fällt nicht unter die Zuständigkeit des Suchtgesetzes, daher ist es weiterhin legal, CBD in Österreich zu besitzen. Wie man das gekaufte Produkt verwendt, liegt letztendlich bei jedem selbst. Es ist wichtig den Grenzwert von THC im Produkt, der in Österreich 0,3% beträgt, nicht zu überschreiten.