FPÖ-Landbauer: 22 Prozent mehr Arbeitslose sind kein Grund zur Freude

Mit Selbstbeweihräucherung a la ÖVP werden wir die Krise nicht lösen können

St. Pölten (OTS) – „Die aktuellen Arbeitslosenzahlen aus Niederösterreich müssen die Alarmglocken schrillen lassen und nicht zu Selbstbeweihräucherungsaktionen a la ÖVP-NÖ führen“, zeigte sich FPÖ-Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer, besorgt. „Die Politik muss den Unternehmen endlich planbare Perspektiven bieten und die völlig überzogenen Corona-Maßnahmen zurücknehmen, dann wird sich auch die Beschäftigungssituation entspannen“, so Landbauer. Weiters benötige es, wie schon lange von der FPÖ gefordert, eine sektorale und temporäre Schließung des Zuzugs in den österreichischen Arbeitsmarkt, eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent der Nettoersatzrate und einen 1000-Euro-Österreich-Gutschein für jeden österreichischen Staatsbürger, so Landbauer.

Rechne man die Schulungsteilnehmer zu den Arbeitslosen dazu, dann hätten wir insgesamt mit 63.445 um 9.092 oder 16,7 Prozent mehr Personen beim AMS NÖ registriert, als im Vorjahresmonat. Dass Niederösterreich nach Kärnten den geringsten Anstieg der Arbeitslosenzahlen verzeichne, sei kein Grund zur Freude, stehe die große Pleitewelle, doch erst bevor, sagte Landbauer. So seien mit der angekündigten Schließung der Agrana-Zuckerfabrik weitere 150 Arbeitslose zu erwarten. Ebenso 130 bei Mayr-Melnhof, und bis zu 300 bei Umdasch Doka. Nicht mitgerechnet seien hierbei noch die jeweiligen Zulieferbetriebe, die von den Werksschließungen in ihrer Existenz massiv gefährdet seien, zeigte Landbauer Unverständnis für den Optimismus der Landes-ÖVP.

„Es ist höchste Zeit, dass die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer ihre angesparten Reserven in Milliardenhöhe auflösen und ihren Zwangsmitgliedern zu Gute kommen lassen. Ebenso muss das Land Niederösterreich endlich den Generationenfonds ins Spiel bringen, denn anderenfalls wird des für die betroffenen Generationen keine Zukunft mehr geben“, forderte Landbauer.

Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag
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