NEOS fordern ein Umdenken für Wirtschaft, Industrie und Arbeit

Schellhorn/Eypeltauer: „Wir müssen jetzt an Übermorgen denken und mit innovativen Lösungen Arbeitsplätze langfristig sichern.“

Linz/Wien (OTS) – Scharfe Kritik an der Politik von Bundesregierung und Landesregierung kommt heute einmal mehr von NEOS. „Seit Anfang der Woche wissen wir, dass der Bundeskanzler sich jetzt um Arbeitsplätze kümmern will. Aber hundertePressekonferenzen und inszenierte Betriebsbesuche werden keinen einzigen Arbeitsplatz bringen. Wir müssen jetzt an Übermorgen denken und mit innovativen Lösungen Arbeitsplätze langfristig sichern“, so NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn bei einer Pressekonferenz in Linz. „ÖVP und Grüne sind auf dem besten Weg, Wohlstand und Wachstum in unserem Land zu vernichten. Mit ihrem Zickzack-Kurs verunsichern sie Unternehmerinnen und Unternehmer, sie haben keine klare Strategie, sie sind zu langsam und streiten dann auch noch über ein grundsätzlich sinnvolles Instrument wie die Ampel. Und sie machen zu guter Letzt auch noch Wahlkampf – und das auf den Schultern der Bürgerinnen und Bürger in Österreich.“

Konzentration auf neue Jobs

Als kurzfristige Maßnahme wollen NEOS Lohnnebenkosten für neue Jobs zeitlich befristet senken. Längerfristig müsse es aber für alle zu einer Senkung der Lohnnebenkosten führen. Den Unternehmer_innen soll durch eigenkapitalstärkendeMaßnahmen und der Ausweitung des Verlustrücktrages geholfen werden. Hier müsse das Motto „Sanieren statt Schließen“ sein, so Schellhorn. Die Coronakrise zeige die Strukturschwächen in Österreich deutlich auf: „Corona hat die Defizite nicht gemacht, sondern lediglich die Probleme aufgezeigt und den Strukturwandel in Österreich beschleunigt. Gerade in einem Industrieland wie Oberösterreich werden wir nicht mit alten Mitteln aus der Krise kommen.“

Appell an Landeshauptmann Stelzer

Auch der oberösterreichische Abgeordnete und Landessprecher Felix Eypeltauer weist auf die besondere Situation in Oberösterreich hin. „Wir sind das industrielle Herz Österreichs und gerade in den letzten Wochen ist klar geworden, dass viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Ich erwarte mir von Landeshauptmann Stelzer jetzt im Sinne der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher und nicht parteipolitisch zu handeln. In Wahrheit müsste er bei seinem Bundeskanzler sturmläuten und Reformen einfordern.“ In Oberösterreich brauche es statt eines Industriegipfels oder inszenierter Gesprächsrunden eine gesamtheitliche Standortstrategie, um internationale Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität langfristig zu sichern.

Eypeltauer fordert zudem eine Neuauflage des Paktes für Arbeit und Qualifizierung: „Unsere Unternehmen sind mitten in einer enormen Transformation. Die Innovationszyklen werden immer kürzer, das fordert von Facharbeiterinnen und Facharbeitern laufendes Lernen. Um unsere Betriebe zu unterstützen, Arbeitsplätze zu sichern und die Erfahrung der Arbeiterinnen und Arbeiter zu nutzen, muss das Land die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. MAN-Fachkräften die Umschulung zu Pflegekräften anzubieten, ist weder respektvoll noch zeugt es von Verständnis für den Wert ihrer Erfahrung. Wirtschaftsforscherinnen und Forscher sind sich einig: Der Schlüssel liegt im Nutzen bestehender Erfahrungsschätze, auch bei älteren Arbeitnehmerinnen du Arbeitnehmern.“

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