
Weltspartag: Cyberkriminalität lässt grüßen
Graz (OTS) – Besucht man dieser Tage bzw. am Weltspartag (31.10.) seine Bank, ist das Bild ähnlich wie in den vergangenen Jahren: Die gebotenen Zinsen für Sparbücher sind ernüchternd. Da lockt so manche Veranlagung, die im Internet angepriesen wird – Vorsicht ist geboten.
Sparen ist seit Jahren ein Verlustgeschäft. Eine Empfehlung dafür abzugeben ist schwierig, sagt AK-Bankenexpertin Sandra Battisti. Natürlich soll „immer ein ausreichender Notgroschen am Sparbuch vorhanden bleiben“, aber mit dem restlichen Geld sollten sich Konsumentinnen und Konsumenten überlegen, was sie tun.
Achtung Cyberkriminalität
Aber Achtung: Bei Veranlagungen ist unbedingt auf Seriosität zu achten. „Bei hohen Zins- und Gewinnversprechungen sollte man skeptisch sein – Stichwort Cybercrime“, warnt Battisti. Unzählige kriminelle Online-Tradingplattformen wie beispielsweise Option888, xTraderFX oder SafeMarkets tummeln sich im Internet und zocken Anlegerinnen und Anleger ab. Battisti: „Eine Rechtsverfolgung ist schwierig bis unmöglich.“
Zinstief nutzen
Wer über höhere Summen verfügt, könnte sich beispielsweise auch überlegen, seine Kredite vorzeitig zu tilgen. Battisti: „Bis zu 10.000 Euro pro Jahr kann man bei jedem Kredit zusätzlich vorzeitig zurückzahlen, ohne dass die Bank für die entgangenen Zinsen eine Entschädigung verlangen darf.“ Gerade bei „alten“ Bauspardarlehen, die noch mit einer Zinsuntergrenze zwischen 3 bis 4,5 Prozent ausgestattet sind, bringt die Teiltilgung den Kreditnehmerinnen und Kreditnehmern eine echte Ersparnis.
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