
SWV NÖ-Schaden: Entschädigung laut Epidemiegesetz endlich in Kraft setzen
Regierung muss so schnell wie möglich handeln, um UnternehmerInnen nachhaltig zu unterstützen
St. Pölten (OTS) – „Was viele befürchtet haben, ist jetzt eingetreten: Wir stehen einem zweiten Lockdown gegenüber, und auch wenn verschiedene Branchen geöffnet haben dürfen, sinken oft deren Einnahmen. Es sind also nicht nur die Betriebe betroffen, die jetzt schließen müssen, sondern auch viele andere Branchen“, erklärt Thomas Schaden, der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ. „Darum fordern wir, dass endlich eine Entschädigung laut Epidemiegesetz in Kraft tritt.“
„Viele gesunde Unternehmen sind schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben gesehen, dass diese Krise nicht in absehbarer Zeit vorbei ist oder die Wirtschaft nach einem Lockdown schnell wieder hochgefahren werden kann. Deswegen ist es notwendig, dass wir die betroffenen UnternehmerInnen so lange und so gut wie möglich unterstützen, wie es eben notwendig ist. Und das ist nach den Erkenntnissen der letzten Monate am besten mit einer Entschädigung, wie es im Epidemiegesetz vorgesehen ist, zu bewerkstelligen.“
„Viele wissen einfach nicht mehr, wie sie ihren Betrieb weiterführen, geschweige denn ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Es wurde ihnen einfach unverschuldet der Boden unter den Füßen weggezogen und es ist keine Besserung in Sicht: Von den Unterstützungsmaßnahmen, die für die Betriebe vorgesehen waren, sind bis dato noch nicht einmal 10 Prozent ausbezahlt worden. Das ist nicht die versprochene schnelle und umfassende Unterstützung. Es muss einfach mehr passieren und das rasch“, bekräftigt Thomas Schaden seine Forderung.
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