„Eco“ am 12. November: Ungleiche Förderung – wie Unternehmen im zweiten Lockdown geholfen wird

Außerdem um 22.30 Uhr in ORF 2: Was der Staat gegen Arbeitslosigkeit tun kann und Daheim oder im Heim – wohin steuert die Pflege im Alter?

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 12. November 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Ungleiche Förderung: Wie Unternehmen im zweiten Lockdown geholfen wird

Diesmal will die Regierung die Fehler vom ersten Lockdown vermeiden. Betriebe, die jetzt schließen mussten, werden 80 Prozent des Umsatzes vom Vergleichsmonat des Vorjahres erhalten. Gastronomie-Zulieferbetriebe wie Bäckereien und Fleischhauereien könnten dieses Mal auch berücksichtigt werden. Seit 6. November können Unternehmer/innen den Umsatzersatz für November beantragen. Fachleute halten dies jedoch für problematisch, denn die Förderungen seien wettbewerbsverzerrend und könnten dem EU-Recht widersprechen. Bericht: Astrid Petermann, Emanuel Liedl.

Sorgenkind Arbeitsmarkt: Was der Staat gegen Arbeitslosigkeit tun kann

Die Corona-Krise hat zur höchsten Arbeitslosigkeit in der Zweiten Republik geführt. Zwar hat sich die Lage seit dem Frühjahr etwas gebessert, aber der zweite Lockdown könnte eine neue Kündigungswelle auslösen. Ältere Arbeitnehmer, Migranten und Frauen sind besonders betroffen – vor allem im Dienstleistungssektor. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass jeder dritte Industriebetrieb im kommenden Jahr Personal abbauen muss. Wie kann der Staat diese Krise meistern? Bericht: Hans Hrabal, Johannes Ruprecht.

Pflegeschwerpunkt: Daheim oder im Heim – wohin steuert die Pflege im Alter?

Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist nicht nur mit steigenden Corona-Zahlen konfrontiert, in seinem Ressort steht auch eine große Pflegereform an. Es geht um viel: In 30 Jahren könnte mehr als eine Million Menschen in Österreich älter als 80 Jahre sein. Pflege muss auch dann finanzierbar bleiben und zugleich den Bedürfnissen der Menschen entsprechen – so soll etwa die mobile Pflege verstärkt werden. Für den Staat ist die mobile Pflege günstiger als Heimplätze. Im Rahmen des „Bewusst gesund“-Schwerpunkts „Pflege – Die große Herausforderung“ (Details unter presse.ORF.at) fragt „Eco“ nach, wie Pflege in Zukunft gelingen kann und wie man dem Personalmangel beikommen will. Bericht: Lisa Lind, Bettina Fink.

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