ÖH und Senat an der Uni Salzburg fordern Verschiebung der UG Novelle

Verschiebung der Novelle: In Zeiten dramatischer Entwicklungen in der Corona-Pandemie müssen die Prioritäten anders gesetzt werden, fordern Stakeholder der Universität Salzburg

Salzburg (OTS) – Die bekannt gewordenen Inhalte der Novellierung des Universitätsgesetzes, welche verhandelt werden, haben einige Diskussionen ausgelöst. Mit dem erneuten Lockdown ist jedoch erneut eine große Herausforderung für die Universitäten und das Bildungsministerium entstanden. „Die UG-Novelle hat keinerlei Zeitdruck. Wir fordern, dass die Prioritäten nun auf einen geregelten Universitätsbetrieb und die Senkung der Fallzahlen gelegt werden“, so Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg. „Stattdessen braucht es jetzt eine gute Online-Lehre und finanzielle Unterstützung für Studierende – die Novelle muss warten“, fordert Baier.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und Lehrende sind durch die neuen Maßnahmen im Lockdown besonders gefordert. Jede zusätzliche Belastung sollte vermieden werden“, erklärt Wolfgang Faber, Vorsitzender des Senats der Universität Salzburg. „Eine Novellierung des Gesetzes, das den gesamten Universitätsbetrieb neu regelt, stellt für alle Angehörigen von Universitäten eine besondere Herausforderung dar“, so Faber weiter.

„Nach dem Lockdown ist Zeit für die Novelle. Wir werden die inhaltlichen Anliegen bis dahin nicht aus den Augen verlieren. Sobald die Lage es wieder zulässt, setzen wir uns mit aller Kraft für eine faire Novelle ein“, schließen Baier und Faber unisono ab.

Keya Baier
Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg
0681-84076090

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender