Kemperle: PRO-GE PensionistInnen entsetzt über Beschlüsse zur Abschaffung der Hacklerregelung Neu

Fehlende Pensionsanpassung im ersten Jahr hat gravierende Auswirkungen

Wien (OTS) – Entsetzt über die Pensionsbeschlüsse, die am Freitag im Nationalrat von ÖVP, Grünen und NEOS gefasst wurden, zeigt sich PRO-GE BundespensionistInnenvorsitzende Monika Kemperle: „Das ist ein Pensionsraub ungeahnten Ausmaßes. Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben, müsse in Zukunft wieder Abschläge von durchschnittlich 300 Euro pro Monat hinnehmen. Und nicht einmal vor den Schwerarbeiter-und Invaliditätspensionen hat man zurückgeschreckt. Die Regierung hat ihr unsoziales Gesicht gezeigt.“ Darüber hinaus habe man bei 100.000 Pensions-Neuzugängen pro Jahr die Pensionsanpassung im ersten Pensionsjahr gekürzt. „Diese fehlende Pensionsanpassung hat über die gesamte Zeit der Pension gravierende Auswirkungen. Besonders Menschen mit einer geringeren Pension werden unter dieser Maßnahme leiden“, sagt Kemperle. ****

Die Gewerkschaften haben in vergangenen Monaten und Wochen gegen die Abschaffung der Hacklerregelung Neu gekämpft. So konnten mehr als 110.000 Unterschriften gesammelt werden, die den Abgeordneten vor der Abstimmung im Nationalrat am 20. November 2020 präsentiert wurden. Für die PRO-GE ist klar: Die abschlagsfreie Pension nach 45 Arbeitsjahren ist gerecht und leistbar. Kemperle bekräftigt, dass man auch weiterhin für ein faires Pensionssystem eintreten werde: „Als PRO-GE PensionistInnen ist es uns ein Anliegen, dass auch zukünftige Generationen sichere Pensionen haben, von denen man Leben kann. Wir werden immer ein starker Partner sein, wenn es darum geht, Verschlechterungen zu verhindern.“

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