
NEOS zu Digitalförderung für Medien: Erster Schritt, aber mutlos und zu wenig konkret
Henrike Brandstötter: „Grundlage für Diskussion, doch Zielsetzung ist zu schwammig und kein großer Wurf.“
Wien (OTS) – „Ich begrüße es, dass das Digitalmedienförderungsgesetz jetzt endlich da ist, lange genug hat sich die Regierung damit Zeit gelassen. Nun haben wir immerhin eine Grundlage, über die diskutiert werden kann. Leider ist der aktuelle Vorschlag aber mutlos, wenig innovativ und geht sehr stark an der Idee einer wirklichen Digitalmedienförderung vorbei“, so reagiert NEOS-Mediensprecherin Henrike Brandstötter auf das nun vorgelegte Digitalmedienförderungsgesetz. Sie mahnt Verbesserungen ein: „Man muss beispielsweise weitere Kriterien einbeziehen, wenn man wirklich in der Branche etwas verbessern will. Dazu gehört etwa ein Fokus auf Ausbildung, Qualität und Diversität in den Redaktionen.“
Brandstötter vermisst auch den Fokus auf Förderung von bereits bestehende digitalen Medien: „Natürlich ist es wichtig, dass man jene Player unterstützt, die die Digitalisierung vorantreiben wollen und müssen – jedoch wäre es noch viel wichtiger gewesen, dass diejenigen gefördert werden, die die digitale Transformation schon geschafft haben und ausschließlich digital publizieren. Es ist völlig absurd, dass das Gesetz keine Förderung für Digitalmedien vorsieht, sondern nur für digitale Transformation für bestehende Medien.“
Parlamentsklub der NEOS
0664/88782480
presse@neos.eu
http://neos.eu
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender