
ÖHGB: Keine weiteren Belastungen für VermieterInnen!
Aussagen der SPÖ Parteivorsitzenden Rendi-Wagner zur Richtwertindexierung sind Ruf nach schleichender Enteignung
Wien (OTS) – „Die SPÖ ist selbst in der Coronakrise noch nicht aus ihren realsozialistischen Träumen aufgewacht. Die Forderung nach Aussetzung der Richtwertindexierung geht völlig an den tatsächlichen Verhältnissen vorbei“, so ÖHGB Präsident, RA Dr. Martin Prunbauer, in einer ersten Reaktion auf die Ausführungen der SPÖ Parteivorsitzenden Rendi-Wagner. „Bei der Anpassung der Richtwerte handelt es sich nicht um irgendwelche einseitigen, plötzlichen Erhöhungen der Mietzinse, sondern um gesetzlich geregelte und einpreisbare Anpassungen an den Verbraucherpreisindex. Hier geht es um Wertbeständigkeit von Mietzinsen und nicht um Erhöhung oder um wohnrechtliche Befindlichkeiten. Eine Aussetzung der Richtwerte gefährdet daher den Hausbestand und schadet der Wirtschaft.“
„Nicht einmal die Wiener Stadtregierung verzichtet auf eine Indexierung ihrer Gebühren“, so Prunbauer in Anspielung auf den erst kürzlich abgelehnten Antrag, aus Anlass der Coronakrise auf die Gebührenerhöhung in Wien zu verzichten. „Private Vermieter sollen nach Wunsch der SPÖ auf eine Anhebung ihrer preisgeregelten Mieten verzichten, während in der SPÖ geführten Bundeshauptstadt ungeniert von den gesetzlichen Anpassungsmöglichkeit Gebrauch gemacht wird. Das ist absurd!“, so Prunbauer abschließend.
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