FPÖ – Haider: Entschließung zu LGBTIQ-Freiheitsraum zeigt völlig falsche Prioritäten der EU auf!

Während die EU vor einer der größten wirtschaftlichen Krisen ihrer Geschichte steht, stimmt das EU-Parlament heute über die Rechte von LGBTIQ-Personen ab

Wien (OTS) – Die heutige Entschließung, die EU als „Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen“ zu deklarieren, kommentierte der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider als eine „politische Farce“. Haider kritisierte vor allem, dass angesichts der drohenden wirtschaftlichen Krise, die Prioritätensetzung des EU-Parlaments deutlich verfehlt wurde.

„Millionen von Arbeitslosen drohen Europa durch die COVID-Krise und dem EU-Parlament fällt nichts Besseres ein, als so eine Entschließung abzusegnen? Und das Ganze auch noch, ohne das Kind beim Namen zu nennen, nämlich, dass heutzutage Gewalt gegen LGBTIQ-Personen in der weit überwiegenden Zahl der Fälle von islamistischen Fanatikern ausgeht, aber dieser durchaus notwendigen Debatte geht man tunlichst aus dem Weg. Wenn so die Prioritätensetzung der EU aussieht, dann wundert es mich nicht, warum wir bei den Impfungen, dank Kommissionspräsidentin von der Leyen, so weit hinten liegen“, kritisierte Haider.

„Jede Form von Gewalt oder Diskriminierung gegen Personen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung ist zu verurteilen. Doch ich merke, dass gerade dieses Thema in den EU-Institutionen und besonders im Europäischen Parlament deutlich überstrapaziert wird, vor allem in Anbetracht der derzeitigen Krise“, meinte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Haider kritisierte vor allem aber, dass gerade die Europäische Volkspartei sich dieser Entschließung angeschlossen hat und dies nicht zum ersten Mal. „Ich bin immer wieder verblüfft, dass eine christlich-soziale Europäische Volkspartei solche Entschließungen mitträgt, die sich für gleichgeschlechtliche Ehe aussprechen“, wunderte sich der freiheitliche EU-Abgeordnete. „Die EVP wäre besser beraten, ihrer Kommissionspräsidentin endlich produktivere Vorschläge zu unterbreiten, die sich vor allem mit der Lösung der derzeitigen Krise beschäftigen und nicht mit dem etablieren von LGBTIQ-Freiheitsräumen“, betonte Haider.

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