
Transformationsprozess der Wiener Zeitung wird eingeleitet
Wien (OTS) – Gemeinsam mit der Bundesregierung sollen die vorliegenden Konzepte nun diskutiert und die Transformation mit größter Sorgfalt gestartet werden.
Die Wiener Zeitung GmbH wurde darüber informiert, dass aus dem Bundesministerium für Justiz ein neuer Entwurf zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie (EU) 2019/1151 vorliegt. Nach einer ersten Überprüfung kann festgehalten werden, dass damit ein unmittelbarer finanzieller Verlust für das Unternehmen abgewendet ist. „Aber auch wenn wir nun Zeit gewonnen haben, um an der gemeinsamen Transformation der Wiener Zeitung GmbH zu arbeiten, gilt es, diese Zeit jetzt sinnvoll zu nutzen, um die im Regierungsprogramm vorgesehenen Punkte best- und schnellstmöglich abzuarbeiten. Der Prozess dazu muss jetzt angestoßen werden“, sagt Geschäftsführer Martin Fleischhacker.
Das Unternehmen hat in den letzten Jahren auch unter Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Vielzahl an zukunftsträchtigen und nachhaltigen Konzepten ausgearbeitet. Vieles davon wurde mittlerweile bereits umgesetzt. So wurde in den letzten zwei Jahren die Digitalisierung des Unternehmens stark vorangetrieben. Zum einen arbeitet das Unternehmen an einer zentralen und digitalen Veröffentlichungsplattform und zum anderen wurde in der Redaktion ein digitaler Newsroom aufgebaut. Darüber hinaus entstanden neue Geschäftsfelder. Mit der Gründung der Content Agentur Austria wurden die Content-Leistungen an den Bund (beispielsweise für die Plattformen oesterreich.gv.at und usp.gv.at), aber auch an die Wirtschaft erweitert. Bestehende Geschäftsfelder, beispielsweise die etablierten Services im Bereich der öffentlichen Vergabe (auftrag.at) oder als Verrechnungsstelle des Bundes (Auszug.at) wurden neu aufgestellt und werden laufend modernisiert.
„Es ist mir wichtig, den Transformationsprozess der Wiener Zeitung, so wie es im Regierungsprogramm vorgesehen ist, mit großer Sorgfalt umzusetzen. Der geplante Wegfall der Veröffentlichungspflicht in Papierform erfordert jedenfalls Reformen und eine grundlegende Änderung des Geschäftsmodells“, so Fleischhacker abschließend.
Wiener Zeitung GmbH
Katharina Kellner
Manager HR & Legal
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