
Bundesheer: Verdacht gerichtlich strafbarer Handlung im Assistenzeinsatz
Wien (OTS) – Zumindest 3 Soldaten des Bundesheers stehen im Verdacht, im laufenden Assistenzeinsatz Personen die Einreise nach Österreich gewährt zu haben, obwohl diese über keine gültigen Papiere verfügt haben. Im Gegenzug haben sie Geld von den Fahrern erhalten. Die Milizsoldaten waren zumindest an zwei Grenzübergängen im Nordburgenland eingesetzt.
Der Verdacht wurde durch die Militärpolizei festgestellt; seit Mittag laufen die heeresinternen Untersuchungen. Das Landeskriminalamt Burgenland wurde informiert und erhebt den Sachverhalt. Alle notwendigen internen Maßnahmen wurden eingeleitet.
Zur Einvernahme weiterer Soldaten wird die Militärpolizei beigezogen. Die Befragungen dauern noch an.
Bundesministerium für Landesverteidigung
Oberst Mag. Michael Bauer
Ministeriumssprecher
0664-6221005
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender